FC Homburg - FC Schalke 04 0:3 (DFB-Pokal)
Geschrieben von: mberghoefer in Pokal, Profis (756 views)
Endlich ist es soweit: das erste Pflichtspiel der Saison steht auf dem Programm, und so geht die Fahrt am Samstag Nachmittag in den Süden, nach Homburg, und damit auch weit zurück in die Vergangenheit. Zwanzig Jahre ist es her, dass die Glorreichen dort öfter antraten, und nie kamen wir siegreich nach Hause. Mussten die Aufstiegsfeier der anderen miterleben, sahen einen Sonnenkönig seine Karosse in der Weitsprunggrube versenken, und vergebliche Tore von unserem heutigen Manager Andreas Müller - und dann war da noch der Spielabbruch, als eine Sintflut das Saarland überschwemmte und Schalke Tage später die Busse für die erneut anreisenden Fans stellte. Heute wird das alles anders.
Erstmal schon überraschend: es regnet gar nicht! In den letzten Wochen hatten wir´s ständig mit Gewittern zu tun, und mit Wassermassen ohne Ende. Unsere schönen Kiefern im Garten, die jahrelang der Spvgg Fürth die Treue hielten (Ruhig Blut, Clubberer!), sind offensichtlich zu St.Pauli umgeschwenkt, so braun wie die jetzt sind - einfach zu nass dieser “Sommer”. Aber heute reisst das silberne Geschoss die 320 Kilometer ohne Scheibenwischer-Einsatz ab. Erstaunlich. Im Radio laufen die Nachmittagsspiele des DFB-Pokal, darunter das Duell unserer besten Freunde, RWE gegen BVB, und der Halbzeitstand von 1:1 freut uns ungemein. Hoffentlich schießen die Elfmeter bis in alle Ewigkeit.
Ab hinter Köln ist kaum was los auf den Straßen, Schalker sehen wir gar keine, erst irgendwo in der Eifel entdeck ich aus´m Augenwinkel einen Haufen Blaue sich neben einem Bus die Beine strecken (oder was man sonst so auf Autobahn-Parkplätzen macht). Wir passieren Trier, wo wir vor einem Jahr als Ruhrpottindianer triumphierten, und nach drei-einhalb Stunden Fahrt kommt der Homburger Schlossberg in Sicht, in dem sich die feinsten Sandsteinhöhlen Europas verbergen. Zu besichtigen nur nach Voranmeldung, und sowieso schon zu. Bedauerlich. Die einzige große Kreuzung der Stadt hält uns ein Weilchen auf (die werden wir nach dem Spiel noch besser kennen lernen), wir haben Zeit, die Nachspielzeittore in Babelsberg zu verfolgen und endlich können wir uns auch über weitere Schalker am Wegesrand freuen. Dachte schon, das Spiel wär verlegt worden.
Gute zwei Kilometer sind´s zu Fuß von hier zum Stadion, das ist uns zu weit. An unserem eigentlich anvisierten Parkplatz fahren wir noch vorbei, ein ganzes Stück hinein in die Untere Allee, stellen den Bajuwaren dann auf der Oberen Allee in Fluchtrichtung ab, keine 500 Meter vor der Stätte des kommenden Sieges. Aus der Menge, die auf dieser Straße zum Stadion zieht, ruft einer meinen Namen, und ich staune nicht schlecht: Jemand aus der alten hessischen Heimat, mit der ganzen Familie - dass man sich wahrhaftig mal bei einem Auswärtsspiel trifft, erstaunlich.
Verlegen stotternd bieten drei Jungs kleine Stadionhefte zu 50 cent an, und wir bekommen den ersten Eindruck vom Homburger Slang. “Gebb mo niwwer”. Schon gewöhnungsbedürftig, und instinktiv sträuben sich mir die Haare - in meiner Zeit in Kaiserslautern hat man mir das beigebracht, diese Abwehrreaktion bei allem was nach “Saarland” klingt. Gemein, ich weiss - tut mir leid. Fünfzig Meter weiter steht das nächste solche Grüppchen von Heftverkäufern, und die sind schon hinreichend frustriert: “Scheisse, der hat auch schon eins!”. Sowas nennt man wohl “Standortnachteil”.
Am Waldstadion, der ehemaligen “Hauptkampfbahn” von 1937, die in den Achtzigern pünktlich zu den Spielen gegen Schalke Tribüne, Anzeigentafel und Flutlicht bekam, ist knapp zwei Stunden vor´m Anpfiff schon einiges los. Rechts unter uns, auf´m Aschenplatz, steigt die “Fan-Fete”, eine Premiere für Homburg. x Getränkestände und ein Grill werden von Tausenden umlagert, während um die Bühne herum gähnende Leere herrscht, weil von dort unerträglicher Lärm in den Wald gepfeffert wird. Weiss denn keiner, wo der Stecker ist?
Ich entere erstmal die Nordkurve - “nur ma Fotos machen!”, “Ok, aber hier bei mir wieder raus!” meint der freundliche Ordner - und so finde ich mich auf den Stehrängen der Heimfans wieder. Die sind noch nicht so zahlreich erschienen, drüben in der Schalker Kurve stehen schon mehr und warten. Buden gibt´s, diverses Bier - natürlich Karlsberg mit “K” - HappaHappa auch, und einen “Fanshop”, in dem man “Fanschals” zu 14€, und “Spieltagschals” zu 12€ feil bietet. Auf letzterem sind Grün und Blau vereint: “Die Macht von der Saar” und “Die Macht vom Revier”. Mit einem davon bewaffnet kämpfe ich mich durch drei Millionen Jugendkicker hindurch, die mir im Eingang jetzt entgegen kommen. “Gibt´s ´n Vorspiel?” frag ich “meinen” Ordner, und der lacht mich aus. So war´s nicht gemeint, Meister!
Die Holde Hellenin hat Hunger, will aber keine Bratwurst. Das wird schwierig. Auffe Fan-Fest geht gar nix, am Grill stapeln sich die Wartenden schon, wir können nichtmal sehen, was es da überhaupt gibt. In der “Stadionklause”, der Vereinskneipe, gibt´s offenbar nur Bier, das keinem schmeckt, denn das Ding ist praktisch leer. Zur Südseite der Tribüne muss man sich einen schmalen Pfad entlang quetschen, weil die Straße zugestellt ist von Fernseh-Übertragungs-Lastern und einem Plastik-VIP-Zelt. Bei “Gegenverkehr” auf´m Trampelpfad gerät mancher in Gefahr, durch die Büsche die paar Meter hinab auf den Aschenplatz zu purzeln. Da unten warten zwar schon welche vom Roten Kreuz, lächeln erwartungsvoll zu uns hinauf, aber wir meistern den Hindernis-Parcour ohne größere Verletzungen.
Hat sich nicht gelohnt. Hier gibt´s auch nur Bratwürste. “Rot” oder “Weiss”, ich entscheide für Letztere und werde enttäuscht, labbriges Ding, hat wahrscheinlich nie den Stall von Außen gesehen. Immerhin sind wir so mal nahe an der Kurve der liebenswerten Schalke-Fans. Da geht einem von ganz alleine das Herz auf, so viele freundliche, gut aussehende Menschen! Nur die in unglaublicher Zahl erschienene Polizei scheint da anderer Ansicht zu sein. Schon in der Stadt wimmelte es von Grünen, die skeptisch der Anreiswelle zusahen, und hier vor´m Gästeblock stehen massenhaft Einsatzfahrzeuge, mit staunenden Beamten drin.
Hier dürfen wir nicht rein. Wir haben nämlich Sitzplätze! Sind ja schließlich schon alt und so, und konnte ja keiner wissen, dass es heute nicht regnet. Sitzplätze sind heute ein unerhörter Luxus. Nur gut 1300 gibt´s davon, und die gab der FC Homburg nur ab an Dauerkarten-Inhaber oder Vereinsmitglieder. Sind wir beides, allerdings natürlich von einem anderen Verein. Immerhin half das dabei, zwei der ganz wenigen dem Fanclubverband zugeteilten “Rentnerplätze” zu bekommen. Und da ziehen wir jetzt hin.
Erstaunlicherweise liegen die “Gästesitzer” direkt an den Stehern der Heimfans - Schweinerei, so weit entfernt vom eigenen Anhang, das ist ja grausam! Wo ist Amnesty International, wenn man sie mal braucht?! - also müssen wir nochmal den Abenteuerpfad zurück und werden hinter den riesigen TV-LKWs überrollt von Lieblingsreporter Töpperwien in seiner winzigen roten Karre. Hat sich offenbar verfranst, steht voll im Weg. Hoffentlich parkt er so eng ein, dass er die Tür nicht aufkriegt…. ach, kann mir ja egal sein, ich werd ja eh nix in der Kiste sehen von dem Spiel. Nur live is echt!
Endlich am Eingang, Kartenkontrolle, oberflächliches Filzen und drin simmer. Schatzi geht schomma auf die Plätze, ich besuch die historischen Örtlichkeiten, die liegen grad so bequem hier unten am Wegesrand. Drinnen zwei Jungs in FCH-Dress, offensichtlich aus´m Umfeld der Mannschaft, wenn nicht sogar Teil davon. Parallel zum Geschäft werden hier die Chancen zum Weiterkommen besprochen. “Meeeensch, die wollde sich hier verletze? Nadierlich ned, mir misse gleich vo Aaafang an druff gehe. Schneid abkaafe! Mir hawwe e Schanz!”. Das kann ja heiter werden.
Am Brezelstand gibt´s leckere Käsestangen, und keine Abstellmöglichkeiten für den GluckGluck-Becher, den ich in den Pfoten hab. So kann ich nicht bezahlen, also muss der Kollege nebendran, der erstmal gründlich auf seine Zuverlässigkeit hin abgecheckt wird, den Becher halten. “Für Schalke donn ich Alles!”, sagt der in breitestem Saarländisch, “isch komm nämmisch von do unne, bin ersch sit 35 joar hier in Hommburch!”. Da ist vom Ruhrpottdialekt aber nix mehr übrig geblieben. Sei´s drum, ich erfahr´ alles über das Leben meines neuen Freundes. “Fallschirmjäscher! Weeesch, aus 500 Meddern do sieeste die scheeene Meedels am beschdde, unn dann bin isch gebliwwe!”. Erst als Brezel-Königin und die anderen Wartenden etwas unlustig werden, müssen wir uns trennen, und ich stiefle leicht verwirrt die Tribüne hoch, bis in die letzte Reihe, wo meine Ex-Europameisterin schon wartet. Käsestange is lecker.
Wir sitzen mit den Rücken direkt an der Wand zu VIP- und Pressekabinen. Rechts hinter uns wird schon fleißig getippt, links nehmen grad welche Platz hinter den Scheiben, die sich 1A aufschieben lassen - also klopf ich mal an: “zwei Bier bitte!” sag ich, und will wissen was man denn so tut, wenn man auf diesen besseren Plätzen hinter Glas hockt. “Internet-Berichteschreiber beobachten!” ist die verblüffende Antwort, und so stellt sich heraus, dass hier jetzt welche sitzen, die sonst ihr Schalke-Banner in allen Stadien der Welt aufhingen. Mit Presseausweis lässt sich halt so manches sparen, aber Fußball hinter Glas, das ist schon grauslig, hätten´se lieber ne ordentliche Eintrittskarte gekauft…
Ähnlich grauslig ist die Mucke, die in ohrenbetäubender Lautstärke aus den Boxen powert. Einfach furchtbar. “Lautstärke ist einfach kein Ersatz für Qualität” sagt einer neben uns, und ich ärgere mich darüber, dass wir eine Stunde lang so einem Terror ausgesetzt sind. Das Stadion ist inzwischen gut gefüllt, die Schalker Kurve da hinten, angefeuert vom “neuen” Vorsänger der Ultras, hüpft und singt - nur hören kann man sie wegen dem akustischen Scheißdreck nicht. Auch in der FCH-Kurve tut sich was, Fahnen werden geschwenkt, Münder öffnen sich, aber der Lärm der Stadionregie vernichtet alles, selbst die beste Stimmung. Bei Lied-Anfängen, möglichst solchen mit viel Bass, regelt irgendein Vollidiot am Pult die Lautstärke noch drei Klafter höher, unerträglich ist das. Irgendwann mal werd ich solche Typen, die “Anheizen” verwechseln mit “Körperverletzung”, vor Gericht zerren, ganz bestimmt.
Ruhiger wird´s nur - na klar - wenn “Premiere” jemanden vor´s Mikro zwingt. Das findet direkt vor unserer Nase, auf der Aschenbahn, statt. Sind mit ziemlich vielen Leuten da, die vom Bezahlfernsehen. Einer hockt da unten vor vier Monitoren, wir werden also erstmals im Leben wirklich eine “Premiere-Übertragung” sehen können, wenn auch nur aus der Ferne. Dann stehen zig Leute herum, die das arme Opfer verkabeln und schminken, und ein lustige Frau am Mikro (tut mir leid, ich kenne keinen, der bei diesem Sender arbeitet) stellt dann (ganz bestimmt) clevere Fragen. Eben war jemand von den Hausherren dran, jetzt steht Andreas Müller Rede und Antwort.
Im Hintergrund wärmen sich die Spieler auf, endlich. Schalke hat nen Mordskader dieses Jahr, viel zu viele, um alle mit zu nehmen. Heute fehlen beispielsweise Lovenkrands, Varela und Kenia, die jetzt irgendwo 400 Kilometer weiter nördlich mit den Schalker Amateuren ein Testspiel gegen Jong Twente bestreiten. Wie sich unsere Levans wohl fühlen? Zeitgleich zur gestrigen Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking hat ihr Heimatland Georgien den Kriegszustand ausgerufen. Tiflis, von wo sich recht häufig Internet-User auf “Auswärtssieg!” verirren, um nach Levan Kenia zu schauen, wird angeblich von russischen Flugzeugen bombadiert. Und Kobi und Kenia stehen mit Trikots auf dem Platz, auf denen der Name des russischen Staatsgiganten “Gazprom” prangt. Das muss doppelt furchtbar sein - doch beide spielen. Kenia dort, Kobiashvili hier.
Aber erstmal kommt jetzt eine Überraschung von oben: Fallschirmspringer, mehrere davon. Einer landet perfekt am Anstoßpunkt, der nächste senst Oli Reck beinahe die Kopfhaut vom Schädel, und der Letzte bringt den Spielball. Eine andere Überraschung erlebt ein Schalker Fan - offenbar irgendwie böse gefallen, jedenfalls wird er von RotKreuz-Helfern mit verpacktem Bein die gesamte Gerade entlang geschoben, an deren Ende er den Homburg-Fans tapfer das Victory-Zeichen entgegen hält, bevor er deprimiert im Krankenwagen verschwindet. Scheisse - hätte der Unfall nicht wenigstens bis nach´m Spiel warten können?
Es folgt eine Mini-Schalparade zum, wenn ich´s richtig verstanden habe, nagelneuen extra für den FC Homburg geschriebenen Mörder-Hit, der sich als unsägliches Geschrammel herausstellt, zusätzlich in einer solchen Lautstärke gespielt, dass nicht ein einziges Wort davon verstanden werden kann. Is vielleicht auch gut so. Mal wieder nicht fehlen darf “You´ll never walk alone”, und dazu hüpft das Premiere-Mikro-Mädel ganz ausgelassen auf der Aschenbahn herum. Sieht witzig aus! Plötzlich schmerzt´s höllisch in der Seite, die Griechin hat aber auch spitze Ellbogen! “Starr da nich so hin!”, zischt sie, “gib´s zu, von der 100Jahre-Choreo hast du nix gesehen!”. Choreo? Wat für´ne Choreo??
Und dann geht´s endlich los! Das Flutlicht erstrahlt auf einmal in feinstem Ariel-Weiß, ein helles Stimmchen kündigt an, dass der Stadionsprecher gleich was sagen werde, und der verliest dann auch wahrhaftig die Mannschaftsaufstellungen - und tatsächlich stehen die Helden und ihre Opfer jetzt auf´m Rasen, schütteln den Unparteiischen die Hände, und: Anpfiff!
Schalke macht von Anfang an Druck, spielt die Fünftklässler nach Strich und Faden an die Wand. Eine Granaten-Flanke nach der anderen pfeffert durch den Strafraum, Übersteiger, Hackentrick, Flugkopfball hier, Fallrückzieher da, und nach vier Minuten steht´s schon 0:4. Oder auch nicht. Man wird ja mal träumen dürfen. Nur kurz hab ich mir das so vorgestellt, denn die Wahrheit sieht dann doch um eine Winzigkeit anders aus: Erste Ecke für Homburg. Erste Torchance für Homburg. Zweite auch. Jones wird erstmals in seiner Karriere häufiger gefoult als sein Gegenspieler, und Engelaar immer von zwei Mann angegangen, sodass er keinen vernünftigen Pass zustande bekommt. Hoffentlich sehen Madrid und Hannover nix von diesem Spiel. Kuranyi rennt vorne hin und her und kriegt keinen Ball, Rakitic schon, aber der weiss dann nicht so recht, was er damit soll.
Wenigstens gibt´s Fabian Ernst in der Mitte. Der hält das Spiel soweit zusammen wie´s geht, steht oft richtig, bietet sich an. Hinten wackelt Höwedes ein paarmal, fängt sich aber dann, wird ein gutes Spiel machen. Schneller Antritt, und schneller Denker. Aus dem kann was werden. Bordon neben ihm ist eine Bank, lässt nix zu, vor dem haben sie Angst. Gut so! Westermann spielt eher bemüht, aber unauffällig - aber halt: „Ei gugge mo, der hodd jo de Aaam verbunne! Ei warumm dann?“ leidet einen Mama neben uns mit dem Ex-Arminen, und ihre Tochter, die im Schalke-Trikot steckt und selbstverständlich alles über das gemeine DFB-Attentat weiss, rollt mit den Augen.
“Schalke wird nervös! Schalke wird nervös!” skandiert die FCH-Kurve nach ner halben Stunde, und das stimmt auch. Nicht nur, weil´s auf´m Rasen nicht so läuft, nein, auch dahinter stimmt was nicht. In der Gästekurve beginnt eine Bratwurstbude um mehr Aufmerksamkeit zu buhlen, speit erst zaghaft, dann immer stärker ordentlichen Qualm in den Abendhimmel. Da hat wohl wem die Wurscht nicht geschmeckt, und jetzt wird die ganze Bude gegrillt. Es dauert eine ganze Weile, bis auch die Ordner merken, dass da was abfackelt, und nur einer der Feuerwehr-Männer zeigt ganzen Einsatz. Für Fünf Minuten ist die Bratwurstbude die Hauptattraktion, danach kurz die Schalker Kurve, in der zwei Bengalos erscheinen, die sowohl dem Schiri, der die Partie kurz unterbricht, wie auch dem Stadionsprecher gar nicht gefallen. Verboten wär sowas, meint der. Auch “Sitzen auf der Mauer vor der Anzeigentafel” findet er ganz schlecht, und muss das ziemlich häufig erwähnen, bis sich die Schalker dort entfernen.
Wenigstens wird diese urige Anzeigentafel von den knapp 19.000 Zuschauern (sicherlich unter den Top-10 der meist besuchten Spiele hier, auch wenn die 30.000 vom 52er Länderspiel des Saarlandes gegen Deutschland auf ewig unerreicht bleiben werden) so endlich entdeckt. Die Leute sind allerdings wie ich ordentlich enttäuscht, dass darauf nix zu lesen ist, selbst als Jefferson Farfan, der göttliche, wunderbare, rettende Engel, praktisch mit dem Pausenpfiff endlich die Schalker in Führung bringt. Zeigt vielleicht nur Heimtore, dat alte Schätzken? Na dann wird das heute nix.
Schalke also vorne - wurde auch Zeit. Rakitic hatte die bis dahin einzige richtige Torchance vergeben, aus vier Metern den Schnapper angeschossen - auf der anderen Seite leistete sich Schober, der gerne sehr ausführlich darüber nachdenkt, ob er denn nun fausten oder rauslaufen will, einen “Aachen-Klops”, spielte dem Gegner den Ball in den Fuß - aber der macht zum Glück nix draus. Man musste ja echt fürchten, dass man sich hier blamiert, ich hatte schon richtig Bauchweh! Wir wären ja nicht die ersten, die im DFB-Pokal hier eingehen - vor dreissig Jahren hat´s den damaligen Weltpokalsieger (na, wer wohl…?) erwischt, sowas in der Art fehlte uns noch. Und die Leute rundrum, die nerven, wenn´s nicht läuft. Kann ich nicht haben, wenn die an unseren Spielern was zu meckern haben - und außer ein paar Schalkern ist hier drüben bei uns ja alles in Grün aufgelaufen…. Einer davon, ein typischer “Selten im Stadion, dann aber große Klappe”-Held erwähnt explizit, laut, und zehnmal hintereinander, die Unausprechlichen, unsere gelben Nachbarn aus´m Nahen Osten, bis er endlich von einem anderen Homburger eins hinter die Löffel kriegt und die Schnauze hält. Nebenan beschämt die schon erwähnte Mama ihre in ein herrliches Kuranyi-Trikot gewandete Tochter damit, dass sie so überhaupt keine Ahnung vom Fußball hat. Immer wieder blättert sie im Stadionheft und versucht die Schalker anhand der Fotos von Homburger Spielern zu identifizieren. Wär was für “Frauentausch”, wennze mich fragst.
Aber was reg ich mich auf? Schalke führt, alles wird gut, ein phantastischer Tag - nichtmal regnen tut´s!
Zweite Halbzeit. Doch wieder zittern. Homburg hat in den ersten Minuten zwei riesen Dinger auf´m Schlappen, muss eigentlich den Ausgleich machen, aber wir haben endlich mal richtig Dusel. Und einen Farfan, der anders als so Mancher wirklich mindestens die vier Klassen besser ist, die die beiden Vereine trennen. Da wird einem beim Zusehen schon ganz schummrig, so fuddelt der mit den Füßen, und dann flankt er noch grandios, und Halil, ach, der wunderbare Halil, mit einem, naja, beinahe so gewollten Kopfball und der Käse ist gegessen! In Wattenscheid hat er sowas noch versäbelt, hier trifft er zum 0:2. Gott sei Dank! Überhaupt, Wattenscheid. Hat sich voll gelohnt der Test dort, denn die Homburger, die spielen ganz genauso. Alles hintendrin, und dann ma gucken. Hat sich ausgeguckt, ha!
Selbst als Kuranyi seinen Schwelles in eine Freistoß-Bombe von Pander hält und so das 0:3 macht, sind die Heimfans aber nicht ruhig. Erstmal buhen sie den heroischen Torschützen aus, was soll das denn? Dann singen sie was von “Nie deutscher Meister!” (langsam auch schon langweilig), “Ruhrpott-Kanacken” (lernen wohl nie, das uns das nicht ärgert, sondern gefällt), und “Ihr wollt erste Liga sein?” (ok, zugegeben: kannste heute nix gegen sagen.). Auf der anderen Seite macht Schalke, insbesondere die sehr aktiven Ultras GE, deutlich mehr Stimmung, da können die Homburger mit ihrem “Grün” - “Weiss” Pseudo-Wechselgesang nicht gegen anstinken. Stinken tut dagegen was anderes: Erst die Buh-Rufe und Pfiffe bei der Einwechslung von Asamoah, für die mir auch nur eine Erklärung einfällt, die man sonst eher Clubs aus´m Osten zutraut, dann das Gelächter über Kuranyis Verletzung (er berappelt sich wieder), und zuletzt die zweite Bratwurst-Bude im Schalke-Block. Auch die fängt an zu qualmen, hat aber das stilechte Abfackeln nicht so drauf wie ihre Schwester nebenan, gibt ruck zuck wieder Ruhe.
Auf´m Rasen genauso, da tut sich nicht mehr viel. Die Homburger auf den Rängen starten nach dem 0:3 immer wieder die “Welle”, und die läuft dann auch wirklich x mal durch´s schöne Waldstadion. Immer noch ist das Wetter fein, die Temperaturen erträglich (bzw., wenn man drüben die Königsblaue Gefolgschaft in ihren bloßen Oberkörpern sieht, wohl noch zu hoch), der Spielstand wunderbar, die Stimmung gut. Wenn hinten bei den Blauen gewippt wird, dann wippen wir hier auffe trostlosen Tribüne mit, aber richtig Spaß macht das keinen, so allein.
Das Spiel ist entschieden, es stellt sich eigentlich nur noch eine Frage, nämlich ob Christian Pander sich bei einer seiner Gewalt-Flanken irgendwann das Bein ausreißen wird. Heute bleibt´s dran, und so schreitet er wie immer nach dem Sieg auf beiden Stängeln zur Kurve, wo am Zaun wohl alle abgeklatscht werden, während wir hier völlig vereinsamen und mit traurigen Augen aus der Ferne zusehen müssen.
Mit unseren Nachbarn halten wir noch ein Schwätzchen - der eine kommt aus Freiburg, fährt zehn mal im Jahr in die Arena, der andere ist hier aus der Gegend, muss seine wenigen Heimspieltickets für viel Geld bei eBay ersteigern. “Wieso versuchst du´s nicht einfach im Schalke-Forum?” frag ich, und bei der Antwort, dass man da ja nix fände, vermute ich wie immer, dass da einer nur erzählt, er führe zu den Spielen, oder eben nur dann wenn´s gegen Bayern geht - warum sonst sollte man sich auf eBay abzocken lassen? “Oder werd´ Mitglied!” sagt der Freiburger, und wir hören was darüber, dass man ja schon zig mal den Antrag ausgefüllt und wieder zerrissen habe, weil man sich geärgert hätte über Siebert oder Eichberg oder sonstwas. Soso.
Die Schalker Spieler sind verschwunden, die Homburger müssen sich noch eine unsägliche “Humba” antun. Halb Zehn inzwischen. Hinten in der Kurve wackeln heftig die Bäume, weil da diejenigen, die sich den Eintritt sparten, und in luftiger Höhe viel Spass hatten, jetzt herunterklettern. Den Bäumen ist vom Schaukeln jetzt noch schlecht - die grüne Farbe steht ihnen aber. Das werd ich zuhause mit den Kiefern auch mal probieren. Draußen auf´m Fan-Fest ist wieder einiges los, da wird der Sieg gefeiert, oder notfalls der Hundertste Geburtstag des FC Homburg, der sich heute wacker geschlagen hat, und gott sei dank am Ende aber ausschied. Wär nämlich ne wirklich bescheidene Heimfahrt sonst.
Eingekeilt zwischen den Fernseh-Lastern steht immer noch Töpperwien, ach ne, das hab ich vergebens gehofft. Der Lars isses, mit seinem riesigen Schalke-Bus. Muss gerade irgendeinem Polizisten was erklären. Hoffentlich kein Kratzer, gelle, eher sowas wie “wenn ihr schon grüne Uniformen habt, dann mach nachher wenigstens Blaulicht an beim Geleit!”. Na, wahrscheinlich geht´s um was ganz anderes. Soviel ich weiss, sind die Spieler ja per Flugzeug hier, und LaserLars muss nachher wieder alleine zurück.
Hoffentlich kennt er einen Schleichweg, weil der, den wir die “Obere Allee” hinab nehmen müssen, der ist wirklich nur zum Schleichen, nachher sogar nur zum Stehen. An der “großen Kreuzung” sind nämlich die Ampeln aus, und die Polizisten da sind nur zum Zugucken gekommen, und vielleicht zum Eingreifen, wenn einer beim “Harakiri-Kreuzung-Überqueren” doch gerammt wird.
Irgendwann aber haben wir das Hindernis überwunden, und schweben gen Norden. Unterwegs fast völlig allein. “Rhein in Flammen” wäre heute Abend noch, hören wir im Radio, aber das, was nach “Feuerwerk” klingt, das ist nur der Auspuff eines Porsche, der durch seinen riesigen Heckflügel nicht mehr so richtig vom Fleck kommt.
Beim Tankstopp irgendwo auf der A1 sind wir plötzlich umgeben von Schalkern. Der Tankwart ist ganz nervös, schaut beim Kassieren ständig auf die Blauen in seinem Laden und draußen an der Zapfsäule. Ne, Meister, dir tut keiner was!
Kurz nach Mitternacht nähern wir uns Köln, und es beginnt zu regnen, also doch. Wen kümmert´s? Schalke hat gewonnen, souverän die Homburger platt gemacht, die Revanche für “damals” voll gelungen - da passt´s, dass wir am Mittwoch gleich den nächsten Gegner treffen, mit dem noch eine Rechnung offen ist. Diesmal in der ChampionsLeague-Qualifikation, auch ´ne Mannschaft aus ner Gegend wo ganz komisch gesprochen wird.
Aber wie sacht man noch? Homburg oder Madrid - Hauptsache Schalke!
Zu gut 180 Fotos und Panoramen geht´s hierlang.
DFB-Pokal, 1.Runde
Waldstadion zu Homburg/Saar, gut 19.000 Zuschauer. Einige darunter, die sich noch erinnern können, wie das ist, wenn man ganz spät abgeschossen wird und dann die anderen aufsteigen. Damals war die Wurscht deutlich besser - kann gar nicht anders sein.
Und, ehrlich wahr: kein Regen!
FC 08 Homburg - FC Schalke 04 0:3 (0:1)
0:1 Farfan (45., keine Sekunde zu früh…)
0:2 Altintop (55.)
0:3 Kuranyi (67.)
FC 08 Homburg: Hodel - Otto, Kirsch, Weber, Seibert - Holste, Rheinheimer, Houllé (59. Mansfeld), Muftawu, Turnau (74. Ochs) - Petri (81. Fabio di Dio Parlapoco) [is das nicht ein granatiger Name? „von Gott, spricht wenig“, oder wie?]
S04: Schober - Westermann, Höwedes, Bordon, Pander - Ernst, Engelaar (78. Kobiashvili), Jones - Farfan (71. Asamoah), Kuranyi, Rakitic (51. Altintop)
Einträge (RSS)
Wirklich gut geschrieben, ne kleine Korrektur 53 000 Zuschauer (28.3.54) sahen das Fußballspiel zwischen den großen und den “kleinen” Deutschen in Saarbrücken.
Fotos vom Schalke Spiel in Homburg bei Saarkicker.de in der Galerie
Hi Christoph,
hier ist die Rede von einem Spiel im Homburger Waldstadion, nicht in Saarbrücken. ´52, die Probe des Saarlandes damals noch gegen die B-Auswahl Deutschlands.
deine Fotos sind 1A!
[... Mal wieder sehr schön. Merci dafür! ...]
[... Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Wieder einmal ein sehr schöner Bericht!
Wir haben uns die "Sache" (1. Pokalrunde) traditionell wieder mit Übernachtung angetan und waren schon Samstag Nachmittag in der Stadt. Die Stadt ist ja eher nicht so der Bringer. Folgendes bleibt festzuhalten:
- Wir haben die schlechteste Currywurst der Welt in der Innenstadt gegessen. Meine Freundin hatte aber schon so eine Ahnung und hat dann eine sehr leckere Bratwurst auf dem Weg zum Stadion gegessen
- Ich bin immer noch verstört, wieviel Unmengen Polizei vor Ort war. Da wurde echt eine Polizei-Karawane nach der anderen durch die Stadt gefahren. Unfassbar. Womit haben die denn gerechnet?
- Der Wirt unseres Hotels hat bis vor zwei Jahren die Konzession für die Bratwurstbuden im Stadion gehabt und der hat sich kaputtgelacht, als wir ihm von der brennenden Bude erzählt haben. Das ganze Stadion ist wohl überall völlig marode
- Stimmung im Gästeblock war ganz O.K. - von den Homburgern hat man (wohl aufgrund der Akkustik) gar nix gehört
War aber alles sehr nett. Ich liebe diese alten Fußballplätze, wo es so ist wie früher. ...]
[... Das mit der Currywurst ist wohl wirklich wahr, freu mich immer wenn wir nach Schalke fahren und ne geile Currywurst essen. Und das mit den Buden ist absoluter quatsch, da sind schon seit 10 Jahren und noch länger die selben drin, also kann der keine Konzession gehabt haben, übrigens streiken wir Homburger jetzt gegen die Bewirtung, weil sie sogar bei Oberligaspielen vor 500 Zuschauer total überfordert sind.
Da ich im Homburger Block stand muss ich sagen die Stimmung war für Homburger Verhältnisse sehr positiv, von den Schalkern hat man bei uns im Block leider auch nicht viel gehört, liegt wohl am Stadion. Im TV sah man ja das richtig gute Stimmung war. ...]
[... Unser Hotelier war der Herbersvater aus der "Alten Dorfschenke" in Waldmohr und der war laut seinen Angaben seit Jahren erster Mann an der Wurst ...]
[... Ist ja auch egal auf jeden fall hat die bude schön gefackelt.
Hat auf jeden Fall spaß gemacht das Waldstadion seit 13 Jahren nochmal so voll zu sehen. Nun freu ich mich aber schon wieder auf die Bundesligasaioson und auf die Spiele in Frankfurt, Karlsruhe und Stuttgart da werde ich auf jeden Fall vor Ort sein. ...]
[... Da streikt Ihr zu Recht. Vor und während dem Spiel war an Bier überhaupt nicht zu denken. Die haben Jahre gebraucht, um Bier zu zapfen. Da wurde schön ordentlich nur pro Bestellung gezapft. Anstatt ein paar Leute abzustellen, die nichts anderes machen als zu zapfen. So kamen wir erst nach dem Spiel zu einem Bier. Macht zwar nix. Kann man aber in der Tat besser gestalten. ...]
[... super bericht wie immer. wann kommen die fotos?
und: warum haben die homburger den asa ausgebuht bei der einwechslung? und was haben die gegen kuranyi? ...]
[... THX! ...]
[... die Fotos aus Homburg kommen über Mittag. Ich werd dafür eine Bratwurst auslassen, müsst ihr euch ma vorstellen. Extra für euch ;-) ...]
[... Wäre ja auch schwer eine zu bekommen, da seit Samstag an jeder deutschen Frittenbude nen Bild von dir hängt :-O ...]
[... Hab im Forum aufSchalke noch einen witzigen Beitrag gerade eben gesehen. Außer, dass dem unsere geliebte Urmilch nicht schmeckt fand ich den echt total genial ! Der User heißt mberghoefer. Solltet Ihr Euch mal durrchlesen. Ist ein lustiger Vogel ! ...]
[... Fand den auch ganz witzig, bis auf den Ostvergleich und der damit einhergehenden Rassismus-Unterstellung von wegen Pfiffe gegen Asamoah. Ich hab da nix mitbekommen... Muss nicht sein meiner Ansicht nach. Ja und in allen Fanberichten der Schalker liest man schon eine gewisse Arroganz heraus... nunja spielen eben auch Champions League. Nix desto trotz war es ein rundum gelungener Tag - trotz Niederlage. ...]
[... Verhaltene Pfiffe hab ich wohl gehört bei der Einwechslung, weiß aber nicht, warum die gepfiffen haben. Sind ja auch sehr schnell verstummt. Glaub nicht, dass das was mit Rassismus zu tun hatte. ...]
[... Um mal ganz ehrlich zu sein gab es genügend Pfiffe bis hin zu rassistischen Dschungelgeräuschen die Gott sei Dank durch die Pfiffe und das buhen kaum zu hören war ... und "Ruhrpott Kanacken" zu schreien fand ich auch nicht gerade sehr prickelnd.. In der Hinsicht war die Kritik von dem Schalker da nicht ohne Grund! ...]
[... Sollte es diese Dschungelgeräusche gegeben haben geb ich Dir natürlich in diesem Punkt Recht. Idioten gibt es halt auch bei uns !
Die Pfiffe, keine Ahnung was das sollte ?
Das mit den Ruhrpott....-rufen würd ich jetzt nicht so eng sehen. Das sehen die Ruhrpottler selbst nicht so eng, hab da Verwandtschaft, die stört das nicht die Bohne. ...]
[... Zum Thema Ruhrpottkanacken... das gehört dazu. Man hat ja auch oftmals schon gehört von Mannschaften aus dem Pott "Wir sind die Ruhrpottkanacken"....
*Klugscheißermodus an* außerdem bedeutet Kanacke soviel wie "der wahre Mensch" (sowas lernte man auf einer katholischen Schule ;-) )
Ja zum Thema Asamoah... das gehört einfach nicht nach Homburg!!!! Ich sing nur "Gelbe Trikots schwarze Männer..." "Muftiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii" etc.... aber ich denke auch nicht, dass die Dschungelgeräusche von Leuten kamen, die in den letzten Jahren im Stadion waren, sondern dann doch eher von Eventlern... ...]
[... Also ich hab vom Dschungelgeräuschen jetzt auch nix mitbekommen. Un zu den Pfiffen bei Asamoah, mein gott, es gibt halt leute die ihn mörgen un manche die ihn nicht mögen. Ich mag ihn nicht, und seinen Freund Jones und Kuranyi schon garnicht ...]
[... So seh ich es auch... gg Asamoah hab ich nix, aber die blöde Nutella-Generation in unsrer N11 geht mir aufn Sack... Kuranyi hab ich auch ständig ausgepfiffen. Versteh auch net, wie man als Schalker fragen kann, was die Homburger gg den haben. Die Homburger haben nix gg den Schalker Kurany, sondern gg den der für Deutschland spielt! Der kann nämlich grad mal gar nix ;-) ...]
[... toller bericht, großer respekt für die viele mühe und arbeit! ...]
[... Besten Dank, herrliche Bilder von einem wunderschönen Abend. Beneide Dich ein wenig, Du Lebemann! Die Hellenin neben sich cruised der Meister des Panoramas durch Europa und lässt es sich wohlergehen (Spanien, Portugal, Neid).
Bist Du Privatier? Wie kann auch ich ein Privatier werden? ...]
[... sehr geile bilder ...]
[... Wie immer wunderbar. Danke. ...]
[... Tolle Fotos! ...]
[... Du bist einfach der beste !!!! ...]
[... Vielen Dank für den tollen Bericht, Herr Vorragend! Es war wie immer ein Genuss ihm zu folgen. ...]