“Oh! Verzeihung!” stottern wir fast gleichzeitig, kaum dass wir ineinander gerannt sind. Aua, tut richtig weh, der Kerl ist wohl aus Beton? Verblüfft erkenne ich, dass ich gerade mit dem Co-Trainer der Österreichischen Nationalelf zusammen gerasselt bin, Andreas Herzog, offenbar ähnlich gedankenverloren wie ich.
Ob seine Elf gestern Abend auch so kläglich eingegangen ist wie mein Schalke? Wenn ich nur daran denke, verdunkelt sich mein Blick. Noch nie hat Schalke in Köln verloren, wenn ich dabei war. Aber ich war gestern nicht dabei… stattdessen steh´ ich hier im Gedränge auf dem Heldenplatz in Wien, reib meine zerbröselte Schulter und schau dem unbeeindruckt davon schlendernden Ex-Werder- und Bayern-Profi nach. Wie konnte es nur dazu kommen?

Vor zwei Jahren schon war ich Schuld am Debakel in Köln, dem 2:4 im Pokal. Mit den Eintrittskarten in der Tasche sass ich fest am Flughafen in Paris. Diesmal also ist es die Hauptstadt Österreichs, Freitag und Samstag, und schon seit Wochen knirsch ich mit den Zähnen deswegen. Abends, wenn das Spiel läuft, werden wir über den Dächern Wiens mit Unternehmensberatern “dinnieren”. Grauslig ist das, so weit weg, wenn die Helden antreten…

Um die Nervosität irgendwie im Schach zu halten, wird nachmittags in berühmten Caféhäusern ein “Brauner” nach´m anderen gekippt. Ok, im “Hawelka” bedient uns keiner, da isses eh zu stickig, aber im Bräunerhof, wo der stets innerlich zerknitterte Thomas Bernhard zeitlebens liebend gerne widerwillig saß, da klappt´s. Irgendwie morbide ist die Stimmung da schon, eine Atmosphäre wie in funzelig beleuchteten DDR-Kaffeestuben an der ehemaligen Transitstrecke.

Der Kaffee macht eher noch zappeliger. Um wenigstens irgendwas mit Fußball erlebt zu haben, springen wir gegen 18 Uhr im Schatten des Stephansdoms in die U1 und düsen gen Favoriten. Zur Heimat von Matthias Sindelar, dem “Papiernen”, der Lichtgestalt des österreichischen Fußballs. Friedrich Torberg schrieb ein berühmtes Gedicht über diesen unvergessenen Sportler: “Auf den Tod eines Fußballspielers” - das gefiel den Leuten so gut, diese Heldenverehrung wegen seines angeblichen Freitodes, um nicht mit den Nazis in einer Großdeutschen Mannschaft spielen zu müssen. War wohl alles ganz anders, aber immerhin: Torberg schrieb sein Gedicht, und musste anders als wir im “Hawelka” nicht verdursten.

Na gut, Endstation Reumannplatz. Hier könnte man umsteigen in die Busse zum Zentralfriedhof. Von Wolfgang Ambros grandios besungen, die letzte Ruhestätte von Beethoven & Co. Noch näher liegt Mozart, auf halber Strecke zwischen Horr- und Happel-Stadion, in einem Massengrab, das von einer Autobahnausfahrt umlärmt wird. In Wien dreht sich vieles um den Tod - und ich komm auch schon bald um: Keine zwei Stunden mehr bis zum Anstoß in Köln, und wir klettern in Wien in die S67, rumpeln die Favoritenstraße entlang, den Laaer Berg hinauf bis zum gewaltigen Kreisverkehr am “Alten Landgut”.

Da hinten sind die Flutlichtmasten schon zu sehen. Ein paar Fußgänger-Ampeln überqueren und zwei-, dreihundert Meter an der A23 entlang schlurfen, schon sind wir da: Das Franz-Horr-Stadion, von Slovan Wien in 1925 als “Ceske srdce” erbaut, schon lange die Heimstadt von Austria Wien. Die über 80 Jahre sieht man dem Stadion nicht an, offensichtlich wird hier immer wieder renoviert. Keine zehn Jahre alt ist die Südtribüne, “Matthias Sindelar” genannt, und da hinten wird die Ost gerade vollkommen neu errichtet. Doppelstöckig. Soll fertig sein in weniger als zwei Wochen, und - wie wir kopfschüttelnd vom Stadionsprecher erfahren - wird eröffnet mit einem Testspiel der Austria gegen Borussia Dortmund.

Heute spielt hier nur “die Zweite”, die Austria Amateure. Die stehen in der “Ersten Liga”, die die zweite ist, im Mittelfeld und erwarten den bislang sieglosen Tabellenletzten von Austria Lustenau. “Wir hoffen auf viele Tore” schmettert´s aus den Lautsprechern den wenigen Zuschauern entgegen. 12€ kostet der Eintritt, 9€ für Damen, “die sann´s ermäßigt” sagt die Frau im Austia-violetten Kassen-Kontainer.

Gefilzt wird wie bei den Großen. Gegenüber dem Hauptquartier des Wiener Fußballverbandes geht es in den einzigen heute geöffneten Zugang zum Stadion - in die fast dreißig Jahre alte Nordtribüne. “Seids Haam oder Gast?” will der Ordner wissen. “Weder noch!” sag ich “wir sind Schalke!”. Das gibt Stirnrunzeln und fragende Blicke. Ja, wie jetzt, für oder gegen Austria die Piefkes? Als Ausländer ist man dieser Tage eh verdächtig in Österreich. Am Sonntag wird gewählt, und die Straßen sind gepflastert mit sehr seltsamen Botschaften diverser rechter Parteien. “Unser Land für unsere Kinder”, “Dahaam statt Islam”, “Jetzt geht´s um uns Österreicher!”. Na, die Daitschen soll´n auf die Gästetribüne. Wollen sie aber nicht, gehen erst mal ne Bratwurst suchen.

“Naaa, sowas hommer neeed”, sagt der nette Mensch am “Sport-Buffet”, und empfiehlt mir stattdessen die “Debreziner”. “Die sann wüazig. Die weans möng!”. Wir sind die einzigen Kunden, und schnell merk ich, mit denen hier kann man schwätzen. Die arbeiten im Stadion, wissen aber gar nicht, wer heute hier spielt. “Woasst, wann die Kampf-Mannschaft koommd, dann is des was oonders”. Schalke kennen sie natürlich, müssen sich aber erst einmal beratschlagen, bevor sie sich trauen zu fragen, ob Schalke ein Ortsname oder ein Mannschaftsname sei. Sowas wie “Superfund” oder “Wacker”, “RedBull” oder “Rapid”? Ah, ein Ortsteil. Von “Gelsenkirchen”? Soso…

Die Wurst ist dafür, dass sie nur´ne “Frankfurter mit Geschmack” ist, ganz passabel. Wir hocken uns auf die Drahtsitze, unter die spärlich verteilten vielleicht 200 Fans, und erleben die letzten Minuten des Aufwärmens mit. Alles wie bei den Profis. Musik vom Band, und Werbung zwischendurch. Die Reise zum UEFACup-Spiel in Posen wird angepriesen. “Nur um 299€”, eine Art “Tagesflieger”. Selbst Fernsehen ist da, und Interviews im Scheinwerferlicht werden geführt - ein Ex-Nationalspieler ist Trainer der Austria Amateure und sieht zu, wie die Mannschaften auf´s Feld kommen.

Einer der Balljungen hat Geburtstag, versteckt sich aber bei der Aufforderung über die Lautsprecher, sich zu zeigen. Die Mannschaftsaufstellungen werden auf der Anzeigentafel mit Spielerfotos unterstützt, und den Gästen fehlen nicht nur “Einlaufkinder” (die wollten wohl alle nur mit ihren “Veilchen” mitlaufen), sondern auch einige Spieler. “Wanns meinen ich hätt die Ersatztorleute vergössn…”, ruft der Stadionsprecher, “ - na, die Lustenauer hamms keine mitgebracht!”

Trotzdem machen die Gäste ordentlich Dampf und spielen den Favoriten aus Favoriten förmlich an die Wand. Da wundern sich die Zuschauer und die Offiziellen. Und die Spieler offenbar auch, die sind geradezu verschreckt. Weiter vorne sitzen ein paar Jugendliche, die haben schon vor dem Spiel ihre Männlichkeit bewiesen indem sie lautstark was von “Schwoaze Sau” plärrten, ohne dass sie einer der Erwachsenen hier mal darauf angesprochen hätte. Die Tribüne hängt voller Plakate, auf denen sich die Austria öffentlich dafür entschuldigt, dass es beim Derby gegen Rapid vor ein paar Wochen zu Ausschreitungen kam, zu Böllerwürfen, bei denen unter anderem der Ex-Duisburger Schnapper Georg Koch verletzt wurde. Auch Fanclubs, die sonst gleich hier auf der kleinen Westtribüne stehen, distanzieren sich, rufen auf dazu, sich besser, oder wenigstens anderes, zu benehmen. Ob´s hilft - ich weiss es nicht. Links und rechts von uns kommen laute, schroffe, Rufe von der Tribüne. Tiefstes Wienerisch, nicht zu verstehen, aber sicher nichts Nettes.

Hochverdient geht der Underdog aus Lustenau nach einer halben Stunde in Führung, und wir müssen los. Nebenan schauen wir noch kurz zu beim Training diverser Nachwuchsmannschaften, und am “Buffet” wird der Pfandbecher zurück gegeben. Die Besatzung will nochmal was wissen über Schalke, es wär wichtig: ob denn Altintop bei Schalke Stammspieler sei. Was für eine seltsame Frage! Wie sie ausgerechnet auf sowas kommen, das können sie nicht erklären. Hat sie einfach mal interessiert…

“Seids aber ned lang do gwesn, is gar so grauslig?” meint ein Ordner und empfiehlt, den Bus 15 zurück zum Kreisverkehr zu nehmen, aber wir gehen lieber den bekannten Fußweg, einmal rund ums Stadion, und hören so noch den verhaltenen Jubel über den späten Ausgleich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Vielleicht kommen wir in ein paar Wochen schon wieder - Schalke spielt ja auch noch im UEFACup, und wer weiß… Auf dem Zebrastreifen wird die Holde Hellenin um ein Haar von einem Irren überfahren, und leicht zittrig stehen wir dann an der Haltestelle, bis die Bahn endlich kommt.

Etwa zu der Zeit, als wir in der Innenstadt die “Skybar” betreten wird ein Austria-Spieler mit Namen “Netzer” die Pille in die eigenen Maschen befördern und so den Lustenauern ihren ersten Saisonsieg bescheren. Ein unerwarteter Außenseiter-Sieg. “Mit 4:1 schicken wir euch heute heim”, so werd ich schon empfangen von einem, der dem EffZeh die Daumen drückt. Wenigstens ist´s wirklich ein Fußball-Fan, nicht einer, der nur so tut, weil´s chic ist dieser Tage. Aber noch glaub ich ihm nicht, tu seine kaum ernst gemeinte Ankündigung mit einem Lächeln ab.

Die Vorspeise ist bestimmt ganz lecker, aber irgendwie schmeckt sie fad. Ich verpasse in diesem Moment das erste Spiel dieser Saison. Außer mir hatte wohl nur Fred Rutten alle Schalker Spiele bisher gesehen. Selbst “Nikosia auswärts” und “Ketsch daheim”. Jetzt ist “die perfekte Saison” also dahin, und ich zittere aus der Ferne mit. Hanne wollte mir SMS schicken, live aus´m Stadion. “Auch wenn´s schlecht läuft?” hatte sie noch gefragt - und ich hab mit der Antwort gezögert. Ja, wie nun? Es kommt keine SMS - was ist da los?

Hinten am Tisch springt der Kölner auf, und ich weiss, das war´s. Mein Blick fängt sich draußen, beim Schwenk über´s nächtliche Wien, an der Silhouette des Stephansdoms. Warum muss das wieder so laufen? Am Nebentisch wird das “Idiotenspiel” gespielt, das heisst schon so seit ich studiert hab. Dieses Getue von wegen “wir haben jetzt diesen Wein, der ist soundso und auf der Zunge und ach, der Boden dort…” und die abschätzigen Blicke beim scheinbar stilechten Schmatzen, wenn der “edle Tropfen” erstmal seziert wird. Na, wer weiss mehr über Wein? Wie, du kennst den Kellermeister von Chateau HitzelPritzel in der Champagne nicht persönlich? Wie ist das denn möglich?

Ach, seufz. Wir liegen hinten. Da ertrag ich sowas noch viel weniger als sonst schon. Tim, der aus der Südkurve, kommt zu mir an den Tisch. Ganz nervös. “Zu früh, zu früh. Ist schlecht für uns. Kriegen bestimmt noch den Ausgleich”. Wir zittern gemeinsam, lesen unter´m Tisch Foreneinträge. Mein Gott, muss das ein Grottenkick sein, im Forum zerreissen sie sich ja geradezu, und die eMails auf der “Schalke Mailing Liste” riechen förmlich nach Suizid. Ich muss das Telefon ausschalten, halte das nicht aus.

Tim trinkt den Wein jetzt durcheinander, ignoriert genau wie ich die ab und zu vorbeikommenden “Halb-Fans”, denen es eigentlich völlig egal ist, die aber trotzdem Interesse äußern. “1:0 - für Köln? Wie ist das denn möglich?” Gibt´s hier auch Schnapps? „Ogottogottogott wir haben so viele Konterchancen!“, seufzt mein vorne liegender Leidensgenosse, „weisste noch Mokhtari? Das wär das 3:0 gewesen damals! Musste´s sein! Aber schiesst den Neuer an - und wir haben noch 2:3 verloren gegen euch! Ogottogottogott!“. Was soll ich denn sagen? Ne, nicht „das wär´s 3:1 gewesen, und es war Heimeroth und ging nur 2:2 aus“, in dem Zustand jetzt wären solche Spitzfindigkeiten eh sinnlos. Wir liegen hinten! In Köln! Haben offenbar nicht einmal auf´s Tor geschossen bisher, das gibt´s doch gar nicht! Das muss ja schlimmer sein als „Cottbus“ letztes Jahr!

Altintop, der Beinahe-Stammspieler, trifft in der Nachspielzeit den Pfosten. Dann ist es vorbei, und der geschlagene Schalker wie der siegreiche Kölner sacken völlig erledigt zusammen. Man sieht sich in die Augen und versteht. Vollkommen. Da brauchts jetzt keine Worte.

Wir verlassen die Show der Selbstdarsteller, die sich nebenan zu neuen Höhen aufschwingt, wer den selteneren Porsche („Poa-sche“ mit gezischtem „sche“) fuhr und dass die Motoren ja nur klingen, wenn Mechaniker KasulkeOderSo mal Hand anlegte - unerträglich. Weg hier, hinein in die eigentliche Bar. Eng gedrängt stehen die Leute über Wien, alle irgendwie mit ihren eigenen irren, belanglosen, einzig wahren Themen, ein skurriler Haufen, und wir mittendrin. Die Schnapps- und Cocktail-Karte ist lang genug, da weiss man wenigstens, weshalb man morgen Kopfschmerzen hat.

Tatsächlich sind die Samstags, als ich deprimiert und mit vom “Herzog-Check” schmerzender Schulter auf dem Heldenplatz stehe, fast völlig verschwunden. Über mir verdreht sich Prinz Eugen auf seinem Schlachtroß den Hals, schaut mir fragend direkt in´s Gesicht. “Na, was war denn das schon wieder mit deinen Schalkern?”


Willkommen in Wien


Keine Zeit für Theater&Co :-(


wunderbare Albertina hinter BlauWeißem Gespann



”HalloHallo, wie steht´s in Köln?”



Berufs-Opponenten?


Im Café Demel


Wien in vier Sekunden


Stephansdom



Blutgasse Wien (Panorama anklicken für große Version)


Sogar Opa Schlumpf als Touri unterwegs


Stephansdom (Panorama anklicken für große Version)



Im Café Hawelka wird angestrengt gedacht


Thomas Bernhards Stammcafé


Im Bräunerhof



Auch wer hier mobil telefonieren will, gehört in die Zelle (super gut!)




Auf in die U1 nach Favoriten


Wechsel zur 67er



ein paar Schritte sind´s offenbar noch…



mächtiger Kreisverkehr am “Alten Landgut”


Horrstadion Wien






Osttribüne im Bau - wird eröffnet in zwei Wochen (!), mit einem Testspiel gegen Borussia Dortmund



Südtribüne


Leider nicht für uns


..wir dürfen an die rechte Kasse…


Osttribüne


VIP-Parkplatz


…wohnt auch hier


…in diesem Gebäude direkt gegenüber der Nordtribüne



Nebenan spielt der FC Ajax


Horrstadion: Osttribüne im Bau (Panorama anklicken für große Version)





VIP-Zelt






Das mit dem Netz hat sich offenbar schon erledigt (anders als die Fanclubs es wollen…)


Oh! So schlecht ist die “Debreziner” nun auch nicht!


…ah, sie leben noch!



TV ist auch da




Am Donnerstag spielt die “Kampfmannschaft” im UEFA-Cup in Polen.



Austria Wien Amateure - Austria Lustenau 1:2 (Panorama anklicken für große Version)



sieht zwar nicht so aus, ist aber ganz bequem


(Panorama anklicken für große Version)



zukünftiges Gäste-Eck?
(bisher ist die kleine Weststehtribüne der Platz der Austria Ultras - aber die ziehen dann wohl um auf die neue Ost-Tribüne)



(Panorama anklicken für große Version)








(Panorama anklicken für große Version)





(Panorama anklicken für große Version)




Fangnetz zwischen Platz und Osttribüne





Heimweg kurz vor der Halbzeit…



Kärntnerstraße


”Arbeitsessen” über den Dächern der Stadt


Stephansdom by night


Wien von der “Skybar” aus


Wennze mich fragst: gemütlich!


Wiener Staatsoper



im Prunksaal der Nationalbibliothek




Hofburg vom Heldenplatz aus (Panorama anklicken für große Version)





Der Johann spielt auf (im Stadtpark)


der Slavo auch (auf´m Naschmarkt)


Wolferl hört zu (im Burggarten)


An der Kunstakademie


In Grinzing


…beim “Heurigen”


Sonntag (sehr) früh in Wien


was von Hösch in Dortmund blieb


…noch ne Ruine (Westfalenstadion und Rote Erde)


Stadion Schloß Strünkede (Westfalia Herne)


Arena AufSchalke und Parkstadion


Glückaufkampfbahn (vorne links) und Arena


Hafenstraße Essen


Eins von vielen Schlösschen im Pott


Gleich daheim

4 Antworten zu “Austria Wien II - Lustenau 1:2 (oder: Kölle - Schalke aus der Distanz)”
  1. Rubber-Duck sagt:

    Mit jedem Absatz kommt die Lust nach mehr von deinen lebendigen Schilderungen, Matthias.

    …immerhin gabs für die holde, Gott sei dank nur fast überfahrene, Hellenin und dich eine “wüazige” Debreziner -)

    Bliebe nur die Frage, was schlimmer war - in Wien sein und mit dem SMS-Dienst vorlieb nehmen oder live in Kölle unsere Blauen in Ehrfurcht verlieren sehen - grausam ist beides, ohne Frage.

  2. forum-aufschalke.de sagt:

    [... Habe während des Grottenkicks komischerweise an dich gedacht: "Der Glückliche".....und fragte mich so im Stillen, was du aus der Sache gemacht hättest, wenn du da gewesen wärst !?

    Es war schon eine fast beängstigende, ruhige Fassungslosigkeit die immer mehr mit dem Spiel zunahm..... ...]

    [... Bingo!

    Das mit der Fassungslosigkeit trifft voll ins Schwarze. Ich war einfach nur noch leer und ich kann mich nicht daran erinnern, so oft mit dem Kopf geschüttelt zu haben, wie am Freitag. Mir war echt zum Heulen.

    @Matthias: wie immer ein super Bericht - nur eine Frage beschäftigt mich schon seit Stunden (...) : Ist das wirklich Opa Schlumpf oder eher Papa Schlumpf ......? ...]

    [... Also, als ich den Herrn das erste Mal getroffen habe, da war Schalke noch nie abgestiegen. Und so wie das Schlumpfinchen damals schon guckte, wette ich, dass aus dem damaligen "Papa Schlumpf" längst ein "Opa" geworden ist. ;-) ...]

  3. Unerfahren sagt:

    Privatjet?
    Oder welche Route muss ich fliegen damit ich die halbe Stadionlandschaft des ruhrgebiets zu sehen?

  4. mberghoefer sagt:

    wie man am Schatten des Fliegers sieht ist das ein ziemlicher Brummer. Bei brauchbarem Wetter und Anflug von Osten auf Düsseldorf kann man eigentlich immer alle möglichen Stadien im Ruhrpott sehen - man muss nur wissen, wo man hinschauen muss.

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