Ein nassgrauer November-Tag, trübe und kühl - da passt´s, dass wir heute im Stadion-ohne-Dach antreten werden, beim Tabellenführer in Leverkusen. Die Hellenin zieht drei Pullover übereinander an, so als erwarte sie eisige Schneestürme, dabei sind´s doch noch sieben Grad plus. Wie das Wetter, so auch die Stimmung - gedämpft, leise, ohne Euphorie geht´s die paar Kilometer gen Süden. Das erste Spiel nach Charlys Tod. Hoffentlich wird´s was.

Als wir das letzte mal in der „BayArena“ waren, beziehungsweise nebenan im „Haberland“, wo der Nachwuchs spielt, da war schon der halbe, so günstig gelegene Parkplatz unter der A1 gesperrt für Baumaterial - heute wird das wohl noch viel schlimmer sein. Im Internet gab´s Anfahrtshinweise und Warnungen, vom Fanclubverband, von Bayer, von Allen. Na gut - dann machen wir heute mal ein Experiment: wir probieren „Park+Ride“.

Der dafür vorgesehene Platz liegt am Kurtekotten - da waren wir erst letzte Woche, mit der Schalker U14. Neben uns stand Andreas Müller, der Manager des FCS04, eigentlich dabei, um seinem Sohnemann, der Kapitän dieser C2-Jugend ist, beizustehen, aber hauptsächlich beschäftigt mit Telefonieren. Nein, ich verrat nicht, was ich da so aufgeschnappt hab. „Edgar Davids“ jedenfalls fiel nicht, und „Lincoln“ auch nicht.

Die Fahrt geht völlig staufrei von Statten, ja sogar lustig, weil im Radio ein bemitleidenswerter Zeitgenosse verzweifelt mit der Telefontechnik kämpft, als er das WDR2- Musikquiz gewinnen will. Diesmal super-einfach, da erkenn sogar ich alle sechs Titel. Aber der gute Mann, dessen tschechischer Name, so sagt er selbst, „kleiner Sack“ bedeutet, kommt gar nicht dazu, zu antworten - immer bricht die Leitung zusammen. Er gewinnt trotzdem, auch wenn er´s vielleicht gar nicht mitbekommt. Mich erinnert der „kleine Sack“ derweil an den „kleinen Strohhalm“, der uns letztes Jahr so sehr den Spaß am Fußball nahm. Der Strohhalm ist weg, der Spaß aber immer nur minutenweise zurück. Die Hoffnung nicht aufgeben!

Der Parkplatz ist ratzfatz gefunden, noch nicht halbvoll, und wir stellen das Silberne Geschoss ab unter lauter Schalkern, die mit leichtem Magengrummeln aber doch bemüht optimistisch den ersten der vielen bereit stehenden Pendelbusse besteigen. Ein paar SchwatzRote finden sich auch darinnen, und so gibt´s die ersten Fachsimpeleien. Bei Bayer geht´s immer unheimlich locker zu, find ich. Da triffste selten mal einen, der zum Stadion fährt und anders drauf ist als jemand der Fussball nur im Fernseher guckt. Sehr sachlich. Zu sachlich.

Der Busfahrer will uns scheinbar was Gutes tun, düst mit uns durch ganz Leverkusen. Von zuhause - das liegt zwischen Rheinstadion und Bökelberg - bis hierher haben wir 30 Minuten gebraucht. Vom Parkplatz zum knapp zwei Kilometer Luftlinie entfernten Stadion braucht der Bus auch 30 Minuten. Heerscharen von Schalkern kommen uns dabei schon zu Fuß entgegen, was vor´m Spiel schon seltsam ist, weil, da können wir ja kaum schon 0:5 zurück liegen. Also „Sightseeing“, einmal rundherum bis wir tatsächlich oben an der Neuenhofstraße vorbei kommen, wo wir sonst bei Auswärtssiegen beim Pillenclub immer parken und die wir heute ja eigentlich vermeiden wollten. Der Mannschaftsbus von Bayer steckt mitten im Chaos vor der Autobahnbrücke, wir pesen oben vorbei. parallel zum Europaring, vorbei an zwei Kneipen, die von Roten und Blauen überquellen bis zur Bismarckstraße. Jetzt nur noch Schritt-Tempo, eigentlich sogar darunter, vorbei an der Plastikclub-Geschäftsstelle zum Kreisverkehr, wo die Ordner jedem einzelnen Autofahrer minutenlang erklären, dass die Weiterfahrt zum Stadion wie schon seit ungefähr 800 Jahren auch an diesem Samstag gesperrt ist. Nur Busse kommen durch. Wenn sie´s denn endlich bis vorne hin geschafft haben.

Der Bus hält, wir sind da. Nicht zu erkennen, das Stadion. Hier, dieser Turm aus Stützstreben, das ist wohl die Ecke vor der Heimkurve. Von der Fassade ist nix mehr übrig, nur die Glasfront rund um McDonalds. Auch die Zäune und Einlasskontrollstellen sind verschwunden, nur noch Provisorien zu sehen. Was sonst im „Innenraum“ unter den Tribünen stand - Brezelwagen, fahrbarer Fanshop, Mitgliederwerbung… - das treibt jetzt ziemlich einsam auf der anderen Straßenseite auf der Wiese herum, machtlos gegen den Sog der schon immer dort befindlichen Bierstände. In alle Richtungen breitet sich das Stadion aus, das scheint ein mordsmäßiger Tempel zu werden.

Wir müssen einmal rum um die Baustelle, treffen schon unterwegs die ersten Bekannten und werden auch von Leuten gegrüßt an die ich mich um´s verrecken nicht erinnere. Peinlich, peinlich. Der Kartenkontrolleur reißt nur eine winzige, keinen Millimeter große Ecke von der Eintrittskarte ab - das nenn ich mal „Mitdenken“! Das Abtasten geht in Windeseile und bestätigt, dass ich weder Telefon noch Kamera noch Geld vergessen hab. Bei meinem Schatzi findet die freundliche Sucherin gar was, das hatten wir vor der Fahrt noch arg vermisst. Klasse Service.

Man wandert mitten durch die Baustelle, schon skurril, aber immerhin haben wir am frei stehenden Getränkestand ein Dach über dem Kopf, die ersten bereits gegossenen Stufen des kommenden Oberrangs sind von hier unten auch schon zu sehen. Mit Interesse lesen wir den Zettel, den uns Schalker in die Hand drücken. Darauf ist die Rede von einer Schweigeminute, die man selbst einhalten wolle, falls die Vereine keine angesetzt hätten, und vom Vereinslied, das man dann singen wolle. Gute Idee.

Jetzt in den Block. Am Fuß der Treppe reicht uns ein freundlicher Bayer-Mann ein Putztuch. Stadion hat kein Dach - also sind die Sitze dreckig. Beeindruckend. In Barcelona, Valencia, Madrid, Rom, Nikosia oder sonstwo schert das keinen, aber hier denkt man an alles. Auf der Eintrittskarte steht „F4“, wie immer, und „Reihe 3, Platz 5“. Oweh. Da unten waren wir schonmal. Reihe 3 ist eigentlich die zweite Reihe, und Platz 5 ist direkt am Zaun zu den Stehplätzen. Das bedeutet: Sicht nahe Null. Und tatsächlich, als wir uns bis zu unseren Plätzen durchgequetscht haben (ziemlich eng hier), da finden sich vor uns ein halbes Dutzend Jünglinge und einer davon wendet sich an uns, ganz ernsthaft, und sagt: „Entschuldigung, wir wollen nachher hier vorne stehen.“ Geradezu rührend ist das, und wirklich nett. Sein etwas älterer Kumpel am Zaun sieht das wohl anders, zischt den Freundlichen an „Lass die! Sag denen nix!“. „Aber ich dachte, nur damit die schomma wissen“. „Dat is Schalke Auswärts! Da müssen die mit leben!“.

Wir stehen derweil keine vierzig Zentimeter daneben und sind sozusagen Luft. „Äh“, misch ich mich ein, „ich war auch schon mal in einem Stadion. Ich glaub, ich weiss schon…“. „Siehste!“, faucht der Eine, „da brauch man nix sagen!“. „Ich wollte ja nur…“ hebt der Nette an und ein bissel bedauere ich ihn schon, da springen plötzlich die Jungs vor uns auf die Sitze und hoch an den Zaun. Die Schalker Mannschaft läuft da hinten unter dem in die Ecke verbannten Leverkusener Fanblock auf´s Feld hinaus und müssen natürlich gebührend begrüßt werden. Und jetzt weiss ich auch wieder, wieso´s mir unten gar nicht gefällt. Dass vor mir gestanden wird, das wär ja ok. Dass auf den Sitzen gestanden wird, bedeutet, dass meine niedrigwachsende Hellenin nichts mehr sieht vom Spielfeld. Dass am Zaun gestanden wird bedeutet, dass auch ich nix mehr seh. Halt, „nix“ stimmt nicht. Was wir beide sehen sind jetzt fünf knackige Ärsche von jugendlichen Schalkern, direkt auf Augenhöhe. Ärsche, die sich im Rhythmus der Anfeuerung auch noch bewegen. Ne, das muss ich mir nicht antun, und außerdem gefällt´s mir nicht, dass meine weltbeste Ehefrau da zu genau hinguckt - am Ende fängt die noch´s Vergleichen an. Das kann ja nicht gut gehen - bloß weg hier!

Also wieder rausgedrängelt, und dann stiefeln wir im Block bis ganz nach oben. Also wirklich bis in die oberste Reihe, wo die Premiere-Kamera mir beim Schwenk den Scheitel neu zieht und ein einsamer Ordner, der mit dem Rücken am Bauzaun zum Oberrang steht, meint, wir dürften notfalls nicht auf der Treppe hocken, sollen halt unser Glück auf jetzt noch freien Plätzen versuchen. Nach und nach verläßt uns aber unser Glück, also ziehen wir um auf die andere Seite der Kamera, wo die oberste Reihe noch völlig frei ist, und jetzt nur ein paar Polizisten eingezogen sind. Die haben aber auch keine festen Plätze, stehen da ebenso illegal wie wir jetzt. Aber diesmal klappt´s, keiner kommt und scheucht uns weg. Stattdessen kommen jede Menge Bekannte hier nach oben. Die Anni-Gang, die „Eminenz“, und viele andere. Muss Arndtie, der beim SFCV die Auswärtskarten zuteilt, unbedingt mal sagen, dass ich immer da hocken will wo „Eminenz“ sitzt…

Der Blick von hier oben ist wunderbar. Und auch das fehlende Dach hat was. Irgendwie „richtiger Fußball“, wenn das Spielfeld und die Welt rundherum mit Himmel und Wetter ohne Barriere eins sind. Ein Lüftchen weht um die Nase, irgendwann wird´s anfangen zu regnen, und dann setzen wir die Kapuzen auf, das wird schon gehen. Und einen weitere dicken Vorteil hat das fehlende Dach auch noch: endlich gibt´s in Leverkusen keine Heizstrahler mehr. Selbst mit nur einem Pullover haben die dich sonst wie Butter weg geschmolzen und das nächste Heimspiel konntste vergessen, wegen Grippe oder TBC. So ist das viel, viel besser. Und auch der entstehende Oberrang sieht gut aus - offenbar ohne Überdeckung zum Unterrang, das heisst: auch in einem Jahr wird man hier oben, in Reihe 30, kein Betonmonster über´m Kopf haben. Schön!

Das Telefon klingelt. ChefChef ist dran. Der sitzt mit seinen Dauerkarten gegenüber in der „Family Street“ und freut sich schon auf´s Spiel, will in der Halbzeitpause bei deutlicher Führung seiner Pillendreher nochmal anrufen. Träumer, ha! Das Vereinslied der Werkself ist schon gelaufen, jetzt laufen die Teams ein, die Schalker mit Trauerflor am Arm.

Der Anpfiff, das Spiel beginnt. Im Schalker Block herrscht wirklich Ruhe. Drüben bei den Leverkusenern auch - sogar ein Banner präsentieren sie, ziemlich groß und prächtig: „Es ist nicht wichtig, welchen Verein man geliebt hat, sondern wie sehr man den Fußball geliebt hat! R.I.P. Charly Neumann”“. Beeindruckend und aller Ehren wert. Auch im Schalke-Block gibt´s ein Banner, „Mach´s gut, Charly“ steht glaub ich drauf…

„Ich hör den Zaun!“ schreit rechts von uns einer in die Stille hinein, und meint damit das Ächzen und Quietschen des Bauzaunes direkt hinter uns - da quetschen sich nämlich eben vierzig Mann von einer martialisch angezogenen Polizei-Einheit hinein. Auf die regulären Plätze dürfen sie wohl nicht, müssten sich dort ja verteilen, also zwängen sie sich in die enge Lücke zwischen Bauzaun und Ein-Zentimeter dicken Pressholzplatten, die den Sturz in die Tiefe verhindern sollen. Ein ganz schöner Akt - während der Schalker und auch der Leverkusener Fanblock zu Ehren Charly Neumanns schweigt, verheddern sich vierzig Polizisten mit ihren Springerstiefel-Schnallen und Schlagstöcken in den Maschen des Bauzaunes, verdrehen sich die Knie, stolpern über Betonreste, rammen Halt suchend den Premiere-Kameramann, und als ich grad schonmal auf Verdacht den Notarzt rufen will, da sind sie wirklich alle mit ziemlich bedröppeltem Blick oben angekommen. Offenbar doch keiner umgekommen bei dieser Slapstick-Nummer. Wenn´s hier im Block nachher rundgehen sollte, dann müsste man hinter dem Premiere-Mann nur den Bauzaun zuhalten - da würden die Schlagstöcke und ihre Herrchen ganz schön alt aussehen…

Die Blauen Schals werden in die Höhe gereckt und rechts hebt jetzt ein dunkles Gebrummel an. Das Schalker Vereinslied, das wissen wir ja vom Zettel. Zu erkennen ist es nicht. Nicht im Geringsten. Zwischendurch, wenn´s eigentlich in der Melodie höher gehen sollte, da kann man ein „nichts versteht“ erahnen aber sonst, klingt als fiele ein Fuhre Laub die Stufen hinab. Entsprechend verwirrt sind die Leute rundherum. Ich glaub, unter uns sind sie eine halbe Strophe weiter als rechts oben. Rechts unten fast fertig, Links unten fangen sie gerade erst an. Mindestens drei mal hör ich das wie immer laut geschriene „Schalke“ vor dem danach wieder gebrummelten „niemals untergehen“. „He, Schal runter! Ich seh nix!“ ruft ein Polizist hinter uns, und wird nieder gezischt.

Derweil pfeifen die Leverkusener Fans wie Hölle, weil ein Schalker schon direkt nach Anpfiff einen Leverkusener aber so richtig heftig umgesenst hat. Danach singen sie ihr eigenes Lied und das ist viel besser zu verstehen als das, was wir hier abliefern. Aber ok, so ist das eben. Der Versuch ist trotzdem aller Ehren wert.

„Ausverkauft ist ausverkauft!“ hatte mir eine Schalkerin bei der anfänglich vergeblichen Platzsuche noch zugeraunzt, aber jetzt staune ich doch über die mindestens fünfzig freien Plätze die´s ganz oben und auch im Mittelteil über dem Mundloch gibt. Wie ist sowas möglich? Grad die Plätze über dem Mundloch sind mit die Besten im Block, und da sind vier komplette Reihen leer. Völlig leer. Sehr seltsam.

Auf´m Rasen ist nix seltsam. Der Tabellenführer spielt variablen Angriffsfussball - erst verhalten, dann immer mutiger. Wir spielen sowas wie „Dagegen halten“ und „vielleicht mal bis zum Sechzehner kommen und dann überlegen“. Trotzdem haben wir die erste dicke Chance, ein Riesen-Ding, eher zufällig entstanden, aber da legt einer quer, vorbei an Adler, dem neuen Nationaltorhüter-Helden, und am langen Pfosten, sechs Meter fast zentral vor´m leeren Tor steht Kevin Kuranyi völlig frei und unbedrängt - und senst die Pille achtzig Meter über´s Tor. Da bleibt dir ja die Spucke weg. Das kann ja unmöglich normal sein. Rundherum regen sich die Leute mächtig auf. Mächtig! Erschreckende Flüche sind zu hören, während ich nicht glauben kann, dass das, was ich da eben sah, mit rechten Dingen zuging. „Ist bestimmt vorher abgepfiffen gewesen“ sag ich und werd rundrum ausgelacht. „Doch, war bestimmt abgepfiffen!“. Da bleib ich jetzt störrisch, weil ich einfach nicht glauben will, dass man so eine Mordschance dermaßen fahrlässig und „nicht-mal-Amateurhaft“ verstolpern kann.

Verstolpern tut dann auch ein anderer. Kobi, hat eh schon seine liebe Müh und Not, verliert das Ei unebdrängt an den Feind. Wahrscheinlich haben die von Bayer hier einzel ansteuerbare Stollen-Magneten unter dem Rasen - jedenfalls zieht´s Kobi völlig grundlos die Beine weg und der Rote rast mit dem Ball los, vernascht den herbei schliddernden Kobi noch zweimal, legt quer, und Kießling macht das Miststück rein. Unhaltbar, 1:0. Scheißdreck.

Der Stadionsprecher fängt eine wilde Schreierei an, das ist ja doppelt grausam, was der ablässt. Das ist doch nicht der, der sonst hier spricht? Gottseidank gibt´s hier kein Dach, und Lautsprecher nur weit unten - aber auch aus der Ferne ist das Gebrülle des Mikromannes unerträglich. Ganz abgesehen vom Spielstand. Vor mir dreht sich eine älterer Schalkefan um, dessen Schildkappe nur so überquillt von S04-Pins. Sieht zum Polizisten neben uns hoch und beginnt über Schalke zu lästern. Wir wären schlecht und das wär immer so und die Niederlage verdient und so. Sowas hasse ich wie die Pest. Verbrüderung mit dem Feind, nur weil man hinten liegt. Und dann auch noch, wo das Spiel eben erst angefangen hat. „Wir sehen nicht immer schlecht aus hier!“, zisch ich, „wir haben hier auch schon gewonnen. Das Böhme-Tor schon vergessen? Und beschissen worden sind wir hier auch schon! Also ma halblang da!“. Die zornige Einmischung findet weder bei Knappen-Opa noch bei Staatsmacht Gefallen, ich halt fortan lieber die Klappe, knirsch aber vernehmbar mit den Zähnen.

Doppelt laut, als wir uns die nächste Bude einfangen. Helmes, der zu seiner Zeit in Siegen schon jedem auffiel, der Augen im Kopp hatte, schießt halt auf´s Tor, wenn er im 16er den Ball bekommt. Hätte man wissen können. Wusste man aber wohl nicht, is bei uns ja auch keinem bekannt, dieses Konzept mit „auf´s Tor schießen“. Helmes trifft die Pille perfekt, und Neuer ist wieder geschlagen. Mannomannomann…

Halbzeit. Die Schalker Spieler laufen wieder zum Leverkusener Fanblock und dort in die Kabinen, während alle anderen - die Bayer-Profis und die Betreuer beider Vereine den anderen, weniger lauten Eingang wählen. Sind unsere Profis Masochisten? Ich ruf ChefChef an, aber der geht nicht an´s Telefon, also sprech ich meinem Geschäftsführer für Zentral-Europa auf´s Firmen-Band, rede so gelassen wie´s geht irgendwas von „vier Tore, die wir dann eben gleich schießen“. Merke selbst, dass meine Stimme schon belegt ist. Ein bisschen vom Schreien, aber auch von der Enttäuschung und dem Zorn. Kann man solche Nachrichten eigentlich nachträglich ungeschehen machen?

Wir bekommen Besuch, bereden wann wir wohl das letzte Mal auf fremdem Platz drei Tore in der zweiten Halbzeit schossen. Espanol? Mit Lincoln und Sand? Mann, ist das lange her. „Wir hamm hier auch schomma schlechter ausgesehen! Als Jens mit der Bahn nach Hause is, oder als er mit´m Kreuzbandriss raus musste und Buyo in die Kiste ging!“. Ja. Jedes mal das selbe in Leverkusen. Läuft scheiße und man tröstet sich damit dass es schonmal noch scheißerer war…

In der zweiten Halbzeit beginnt es leicht zu regnen. Ich merk´s erst als unten ein paar Regenschirme aufgehen, hätte sonst vor Nervosität das kühle Prickeln im Gesicht fast ignoriert. Kapuze auf und gut is.

Das Spiel ist jetzt ganz schwach. Chaotisch beinahe. Leverkusen führt 2:0 und das scheint zu reichen. Und wir hampeln irgendwie herum und wissen nicht so recht, was wir wollen, können, sollen, dürfen. Eigentlich will wohl jeder, dass der andere was soll. Bloss nicht selber was machen. Ich stell mir vor, was wohl Trainer wie Elgert und Reimöller, die in A- und B-Jugend verantwortlich sind, von solchen „Sturm-Bemühungen“ halten, und wie es da in der Kabine zuginge nach solchen Auftritten. Ich glaub, Profis sind sowas nicht gewohnt. Oder vielleicht steht da irgendwas im Vertrag, von wegen „Kopfwaschen nur von Promi-Friseuren erlaubt“. Farfan taucht völlig ab, wie deprimierend. Pander ist im Spiel, aber so richtig kommt keine Granatenflanke. Ein paar seltsame Schiri-Entscheidungen. Üble Fouls beider Seiten bleiben ungeahndet, andere, weniger üble ziehen Gelb nach sich. Und irgendwann hat einer der Roten doch glatt zweimal Pech und fliegt vom Platz.

Zwanzig Minuten noch, und wir in Überzahl. Das war´s dann wohl, da geb selbst ich die Hoffnung auf. Wann hätten wir in Überzahl denn in den letzten Jahren mal was gerissen? Seufz. Unten kommt immer noch keine Spannung auf - interessant wird´s eher hier oben. Immer wieder kommt irgendein Besoffener die Treppen herauf gewankt und steht dann völlig perplex vor dem Bauzaun. Zehn Zentimeter dahinter die chaotisch eingequetschte Sturmtruppe der Staatsmacht, dahinter der Abgrund. „Äh… wo gehtsnhia raus…?“ Immer wieder müssen wir erklären, dass man unten, auf halber Höhe das Mundloch findet, und sehen mit Entsetzen wie die seeligen Durstigen trotz abenteuerlicher Stolpereien ohne Schädelspaltende Stürze den Weg nach unten finden. Vielleicht sollten sie in Leverkusen Wegweiser auf die Bierbecher drucken?

Eben rettet Neuer in phantastischer Manier gegen zwei Rote, die alleine auf ihn zulaufen. Hätte das 3:0 sein müssen, wär auch egal gewesen. Inzwischen sag ich schon nix mehr, wenn Schalke-Opa sich beim Polizisten über die Blauen auslässt. Ich mach die Ohren zu, aber ich kann die gar nicht fest genug zukneifen, um die immer lauter werdenden „Müller raus!“-Rufe zu überhören. Neben uns springt einer auf, und schreit aus voller Kraft mit. „Endlich ruft ihr mal wat Vernünftiges!“ plärrt er rüber zu denen, die mit den Manager-Gesängen angefangen haben.

Is wohl völlig egal, an welchem Spieltag wir bei Bayer antreten müssen. Danach brennt bei uns immer der Baum. Ist doch komisch, oder? Komisch ist auch, dass in der 85. Minute ein Pander-Freistoß von Kuranyi weit, weit im Abseits stehend zum Anschlusstreffer verwertet wird. Nicht nur, dass er diesmal die Pille nicht bis Istanbul verspringen lässt, nein, der Schiri gibt den Treffer. Verblüffend. Die letzte Reihe hier oben wendet sich geschlossen an den Premiere-Kameramann, der uns natürlich zustimmt und „klar Abseits“ meldet, es auf seinem Monitor auch beweisen kann.

Aber nur noch 2:1 - und der Blaue Block erwacht. Und, ein Wunder: auch die Schalker Mannschaft erwacht. 90 Minuten dauert so ein Fußballspiel - und Schalke erinnert sich immerhin in den letzten fünf daran, dass es hauptsächlich darum geht, während dieser Zeit die Pille in die gegnerische Kiste zu legen. Jetzt wird wirklich gestürmt! Und auch versucht, zu schießen! Die Leute sind sauer, dass Asamoah kam und nicht Streit - aber immerhin, der wühlt und wühlt. Und dann, in der 89., ein Querschläger und drei, DREI!, Schalker sind durch und alleine vor Adler, der viel zu weit vor´m Kasten steht. Kuranyi hat den Ball und muss den Ausgleich machen, muss muss muss - und legt den Ball nach vorne zu Asamoah, der natürlich glasklar im Abseits steht. AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAh! Um Gottes Willen, sowas lernt man doch in der F-Jugend, oder nicht??? Ich bin außer mir vor Zorn, und die Polizisten rund um mich herum verlassen ihre Plätze, fliehen die Treppen hinunter und beruhigen mich, indem sie sich erstaunlicherweise alle einzeln von mir verabschieden (wirklich! Fragt mich mal, wieso - keine Ahnung!). Kuranyi hebt ungläubig die Arme zum Linienrichter, das gibt´s doch gar nicht, dass der nicht weiss, was er da für einen Bock geschossen hat!

Dann ist es vorbei. Der blöde Plastik-Löwe rennt jubelnd auf den Platz, und die Bayer-Fans feiern ihre Tabellenführung. Hoffenheim hat auch gewonnen, und Gladbach gegen Bayern 2:2 gespielt (Gladbach! Unentschieden gegen die Bayern, die uns letzte Woche zuhause eingedost haben!). Mann ist das deprimierend. Noch viel schlimmer: Die Gelben zerlegen die Eintracht und stehen in der Tabelle vor uns. Vor uns! Das letzte mal war das so ungefähr zu Napoleons Lebzeiten.

Unter uns wirft ein Pseudo-Enttäuschter seinen vollen Bierbecher in die Schalker Menge und dreht sich dann ab so als hätte er damit nix zu tun - aber die Leute wissen sehr wohl, wer sie da eingesaut hat und jetzt bekommt der Idiot so richtig Zunder. „Bier schmeißen kannste du Arschloch! Aber 90 Minuten lang die Fresse halten! Jetzt auf sauer machen, du große Fresse. Los sing lieber was! Sing! SING ENDLICH!!!“ Ohohohoh, der Bierwerfer, immerhin zwei Meter hoch und zwei Meter breit wird klein und grau wie Bochum, würde am liebsten im Beton versinken.

Sabine, die´s irgendwie fertig bringt auch in deprimiertester Stimmungslage glücklich funkelnde Augen zu haben, wirft die Arme in die Höhe und ruft „So viele hundert Jahre kannisch gar nich werden dat isch die Schale mal krieg!“ Die geschlagenen Spieler sind derweil bis auf zwanzig Meter an den Fanblock heran gekommen, haben kurz symbolisch ihre Niedergeschlagenheit ausgedrückt und gehen dann. Manche lachen fröhlich mit ihren Leverkusener Gegenspielern während mir die Magensäure förmlich aus den Nasenlöchern trieft. Am Montag muss ich zum Zahnarzt so fest press ich die Beißerchen grad aufeinander.

„Na, hast du auch einen Termin am Dienstag?“ fragt Anni. Die Trauerfeier, die Beerdigung. Charly Neumann. Schlagartig ist mein Zorn über diesen Auftritt hier verflogen. Mensch, der Charly…

Draußen ziehen die Blauen sehr ruhig aber sehr enttäuscht und verärgert durch die Nacht. „Gegen Gladbach wird´s besser…“ hauch ich bemüht zu „Eminenz“ hinüber, aber der erwidert: „Nein, es wird noch schlechter werden. Immer noch schlimmer.“ Albert Streit ist überall ein Thema. Wieso spielt der nicht? Wir müssen durch die Horde der Bayer-Fans hindurch zum „Pendelbus“, halten auf dem Weg dahin so manchen davon ab in die falschen Busse zu klettern. Hinten stehen ein halbes Dutzend „richtige“, aber die fahren nicht, weil im ersten Bus zu viele eingequetscht sind und die Türen nicht zu gehen. So warten Hunderte von Leuten darauf, dass da endlich mal einer aussteigt, damit die anderen Busse auch beladen werden können.

Im Bus dann wieder eine leichte Überzahl der Blauen. Die Roten wie immer sehr gelassen, die Blauen wie immer erledigt. „Bei den Annern is eima allet scheiße eima allet super - bei uns is imma allet scheiße!“ ruft ein Schalker seinen Frust in den Bus und zaubert doch ein paar Lächler in die Gesichter. Wieder dauert die Fahrt „ewig“, und weil man uns schließlich woanders rauswirft als wo wir eingestiegen waren, muss das Silberne Geschoss erstmal gesucht werden. Klappt dann aber ganz rasch, der Parkplatz ist schon halb leer.

Während sich an der Ausfahrt alles in Richtung nahe gelegener Auffahrt zur A3 staut, biegen wir problemlos in die andere Richtung ab, fahren direkt unter´m Bayer-Kreuz über völlig leere Straßen bis zur A59 und ab nach Hause. Radio bleibt aus, und in der Glotze will ich auch nix mehr hören und sehen vom Spieltag.

Mir reicht´s für´s Erste.

100 Fotos und Stadionpanoramen finden sich hier

14 Antworten zu “Bayer Leverkusen - FC Schalke 04 2:1”
  1. forum-aufschalke.de sagt:

    [... Schön und treffend beschrieben! Danke! ...]

    [... Genau das, was du dazu nach dem Spiel schreibst, ist mir auch passiert.
    Ein ganz eigenartiges, um nicht zu sagen beschissenes Gefühl der Gleichgültigkeit hatte ich... Wie immer super geschrieben! ...]

  2. werkself.de sagt:

    [... Nen Bericht eines Schalke Fans vom Spiel gestern. (->Auswärtssieg!)
    Ich musste mehrfach schmunzeln was die Umbau-Maßnahmen bei uns betrifft. Interessant wie auswärtige Fans das Treiben so sehen :-) Vor allem herrlich der Spruch mit der Wegbeschreibung auf den Bierbechern. Einfach köstlich ;-) ...]

    [... ganz netter Bericht. (->Auswärtssieg!) ...]

    [... ZITAT:Ein ganz schöner Akt - während der Schalker und auch der Leverkusener Fanblock zu Ehren Charly Neumanns schweigt, verheddern sich vierzig Polizisten mit ihren Springerstiefel-Schnallen und Schlagstöcken in den Maschen des Bauzaunes, verdrehen sich die Knie, stolpern über Betonreste, rammen Halt suchend den Premiere-Kameramann, und als ich grad schonmal auf Verdacht den Notarzt rufen will, da sind sie wirklich alle mit ziemlich bedröppeltem Blick oben angekommen. Offenbar doch keiner umgekommen bei dieser Slapstick-Nummer. Wenn´s hier im Block nachher rundgehen sollte, dann müsste man hinter dem Premiere-Mann nur den Bauzaun zuhalten - da würden die Schlagstöcke und ihre Herrchen ganz schön alt aussehen…

    ;-))) ...]

  3. DJ Dirk sagt:

    Danke auch an die Bayer-Lev-Fans !

  4. Tobias sagt:

    Netter Bericht, wobei es auch schon bessere Berichte gab. Ich hätte mich zudem noch über eine positve Erwähnung der LEV-Aktion gefreut. Aber Du bist ja der Chef hier… ;-)

  5. mberghoefer sagt:

    Hast recht, Tobias. Die Aktion der Leverkusen-Fans, also ihr Banner während der Schweigeminute bzw. während wir das Vereinslied “sangen” - das hab ich selbst gar nicht bewusst mitbekommen, man hat mir nachher davon erzählt, und verblüfft hab ich heute gemerkt, dass die Banner auf dem Foto vom Anpfiff zu sehen sind… im Stadion ist mir nur aufgefallen, dass drüben auch geschwiegen wurde. Muss wohl besser aufpassen :-(

  6. forum-aufschalke.de sagt:

    [... Vielen Dank an mberghoefer.
    Deine Berichte sind wenigstens ein kleiner Trost nach solchen Spieltagen. ...]

    [... Ein Lichtblick zwischen den ganzen frustrierten Müllbeiträgen und Themen hier. Danke sehr! ...]

    [... Klasse Bericht und tolle Fotos!

    Zwei Sachen dazu: Es ist für mich auch unfassbar, wie schnell die Jungs nach dieser miesen Niederlage wieder lachend und scherzend Trikots und andere Nettigkeiten austauschen. So etwas macht mich wahnsinnig. Patrick Helmes ist echt der absolute Wahnsinn. Der Bursche kommt bei uns aus dem Nachbardorf und es ist wirklich irre, was er schon seit jeher für einen Zug zum Tor hat. Wir haben echt schon vor Jahren immer gesagt, daß so einer das Zeug hätte, für uns zu spielen. Und jetzt trifft er sogar gegen uns. Sehr schade. ...]

  7. werkself.de sagt:

    [... Grandioser Bericht! ...]

    [... Bin ebenfalls begeistert, wird meine Nachtlektüre... ...]

    [... Sehr cool geschrieben..
    man müsste mal ein Buch zusammenstellen mit Berichten solcher Art aus ganz Deutschland..
    das wäre bestimmt so lustig!! ...]

    [... Ja, sehr schöner Bericht. ...]

    [... >>werden auch von Leuten gegrüßt an die ich mich um´s verrecken nicht erinnere.
    Kommt mir bekannt vor ...]

  8. VoidBrain sagt:

    Moin Matthias,
    du bist und bleibst die Nummer 1 bei authentischen Spieltagsberichten :).
    Glück auf!
    Holger

  9. forum-aufschalke.de sagt:

    [... Ein wunderschöner Bericht! Hat mir an manchen Stellen endlich mal wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert in Verbindung mit Schalke! ...]

    [... So und nicht anders! Danke Matthias.
    €dith fragt sich, warum deine Gattin ne DSF Jacke trägt ...]

  10. ksta.de sagt:

    [... Hier ein sehr schöner Bericht von der anderen Seite.(->Auswärtssieg!) ...]

    [... Also jetzt krieg ich wirklich eine Gänsehaut !
    Was geht denn hier ab, der Auswärtsbericht und diese Lobeshymnen [im S04-Forum] zur Schweigeminute. Genau das ist es, was ich am Kölner Durchschnittsfan vermisse: Die Fähigkeit über den Tellerrand zu schauen.
    Danke nach Schalke ! …]

  11. awe sagt:

    Alles was recht ist …. das geht doch nicht !!!

    Das könnt ihr doch nicht machen …

    Fang ich mal am Anfang an.
    Es war wirklich ne scheiß Woche,
    Schalke hat gegen München verloren,
    kaum bin ich wieder halbwegs beruhigt und wieder zu mir gekommen,
    wird ich schon wieder komplett aus der Bahn geworfen.

    Karl-Heinz „Charly“ Neumann ist tot.

    Ich hab mich ja schon mal geoutet, dass ich familiär einiges mit Schalke zu tun hatte.

    Daher hab ich auch schon einige Kontakte mit Charly Neuman gehabt.
    Einen will ich kurz anreissen.
    Ich saß mit meiner Familie beim Essen im „Haus Freudenstein“, Schalke hatte
    gegen Gladbach verloren, ich war ziemlich trübsinnig, Charly Neumann kommt
    rein und sieht mich betröppelt sitzen.

    „Junge, wat ist los … nur weil wir verloren haben? Ist doch nicht so schlimm,
    nächste Woche gewinnen wir wieder …. Kein Problem.
    Hans Freudenstein setzt sich zu uns und bestellt eine Flasche Champagner,
    ein zufällig anwesender Vertreter erhöht auf zwei … Charly verdoppelt.
    Alle Anwesenden ertränkten ihren Frust in edelstem Gesöff.

    Lange hab ich nicht mehr mit Charly Neumann gesprochen und jetzt ist
    er tot. Sein Traum wird nicht Erfüllung gehen, er wird nicht mehr mit der
    vermaledeiten Schale in der Arena stehen und den Fans winken.

    Der Verein zeigt sich von seiner menschlichen Seite und hilft bei der Trauer,
    die Fans zeigen ihre Anteilnahme beim nächsten Heimspiel gegen Gladbach
    mit einer „Kerze für Charly“.
    Aber auch beim Auswaertssieg in Leverkusen, bei einem der Werksclubs der Liga,haben unsere Fans sich etwas einfallen lassen.
    Da es eine offizielle Schweigeminute nicht gab, haben die Fans eine eigene
    Schweigeminute zu Beginn des Spiels angesetzt.
    Aber nicht nur unsere Fans … nein auch die Anhänger des Plastikclubs.
    Nicht nur dass sie unsere Schweigeminute unterstützt haben, nein sie haben
    sogar eine eigen Aktion gestartet …

    “Es kommt nicht darauf an, welchen Verein man geliebt hat,
    es kommt darauf an, wie sehr man den Fußball geliebt hat.
    RIP Charly Neumann”

    Großartige Aktion von den Fans der Werkelf, des Plastikclubs …
    Verdammt, wir haben 2 : 1 verloren, ich konnte die noch nie leiden,
    und jetzt ???

    Wie soll ich denn jetzt noch gegen die schimpfen, wie soll ich sie verurteilen ???
    Wenn wir nicht Meister werden … dann die !

    Ich sag doch … Scheiss Woche.

    Aber nicht ganz !

  12. cance sagt:

    Danke für diesen schönen Bericht.
    Wenn S04 nicht gerade gegen Leverkusen spielt drücke ich den blauen die Daumen.

    Mit den Anhängern hadere ich allerdings etwas,…

    Ich bin Leverkusener habe aber auch Wurzeln in Gelsenkirchen, da
    meine Familie von dort stammt.
    Bei der letzten Auswärts fahrt in der letzten Saison auf Schalke, da wirkllichwo wir
    ein glückliches 0:1 kurz vor Schluss erzielten, hatte ich auf sog. Schalker fans richtigen Frust.ahnhof hattevm
    Diese haben da nämlich vom Oberrang auf die Gäste Ihren Müll geworfen - Getränke und sogar Feuerzeuge und Batterien,… :(

    Am Bahnhof hat man unsd behandelt als hätten Aussatz.

    Aber dieser wirklich wunderbare Aufsatz über das Spiel versöhnt mich wieder etwas :)

    Ein Prost auf Charlie!

    Liebe Grüße aus LEverkusen

    the dance

  13. werkself.de sagt:

    [... In der Tat, ein hübscher Bericht aus dem Schalke-Forum. Respekt.

    Hätte der Autor noch auf diesen dämlichen Pl....k Club - Terminus verzichtet, hätte ich meinem PC- Drucker ggf. den Auftrag zum Ausdrucken erteilt. Ok, simma nich so kleinlich, immerhin sind die Punkte hiergeblieben! ...]

  14. forum-aufschalke.de sagt:

    [... Danke Matthias !!!! Danke Olli4 !!!! Danke Frank !!!! Danke Meli !!!!!
    Tolle Berichte,weiter so !!!!!!! ...]

    [... Wie üblich! Danke dafür! ...]

    [... Sehr schön. Danke. ...]

    [... Gute Berichte freue mich schon auf die gegen Gladbach ...]

Hinterlasse einen Kommentar

Blog Top Liste - by TopBlogs.de