Im Sommer 2008 verkündete unser FC Schalke 04, froh und optimistisch gestimmt, die Verpflichtung von Fred Rutten als neuen Übungsleiter unserer königsblauen Knappen. Jener Fred Rutten also, der noch Tage und Wochen zuvor von Huub Stevens dem Hamburger Ess Vau wärmstens als sein Nachfolger ans Herz gelegt wurde.
Er sollte es also sein, der unseren bis dato sportlich doch recht erfolgreichen S04 noch erfolgreicher, noch besser machen sollte. Nicht nur den S04, jeden Spieler sollte er besser machen. Die Lobhudeleien aus Holland und von den Fachleuten hier ließen uns Fans glauben und hoffen, dass endlich “der Trainer” gefunden und verpflichtet wurde, der uns die lang ersehnte Schale bringen würde. Endlich Meista, die hässlichste Salatschüssel Auf Schalke. Hach, watt wär datt schön.
Als Antrittsgeschenke gabs zum Trainer oben drauf noch 2 Spieler aus der holländischen Erendivisie. Jefferson Farfan vom PSV Eindhoven und Orlando Engelaar, der wie Rutten aus Enschede zu S04 wechselte. Schlappe 15,5 Millionen für 2 Wunschspieler des Trainers. Sie sollten den erfolgreichen und guten Kader noch stärker machen, verbessern, optimieren, Schlüsselspieler in des Trainers Planspielen sein. Superlative gabs in Worten reichlich zu den beiden Neulingen im S04-Dress.
Die Buli-Saison startete und S04 war die ersten Spiele auch gleich auf der Höhe des Geschehens, 5 mal unbesiegt, zu Hause ohne Gegentor. Hey, da geht was, war man geneigt zu denken. Okay, das Ding inne verbotenen Stadt, ich nenne es das “Lutz Wagner Gedächtnis Spiel” - und mir wird heute noch ganz anders beim Gedanken an diesen Stümper an der Pfeife - da waren wir haushoch überlegen. Der Drops war doch eigentlich schon gelutscht, nur haben wir uns dann am Ende doch noch dran verschluckt. Vor meinem geistigen Auge sehe ich gerade diesen Norbert D. mit hässlicher Fratze, weit aufgerissen Augen und Schaum vorm Mund das unsägliche Ausgleichstor ins Mikro des Web-Radios von dem Verein, dessen Namen mir nicht aus den Tasten rutschen will, schreien - böses Kopfkino, ganz böses. Schnell den Film wechseln….
Und doch - irgendwie war dieses Spiel für mich, neben dem abgeschenkten Spiel in Madrid, dass eher einem Betriebsausflug, mit wenig unterhaltsamen und erfreulichen Inhalten aus Schalker Sicht, ähnelte denn einem “Endspiel um den Einzug in die CL”, einer der Knackpunkte und steht fast symbolisch für die zurückliegenden Monate und dem damit einhergehenden sportlichen Rutsch ins Mittelmaß der Buli meines, unseres S04.
Kurz noch zu Madrid. Die Aussagen der Verantwortlichen hinterher, die alle irgendwie in die Richtung gingen “Schade, aber das kann ja mal passieren” “Ist ja nicht ganz so schlimm, wir sind ja trotzdem international dabei”, die hab ich so nie verstanden und akzeptieren können. Wir hatten die Saison davor am Halbfinale der CL kratzen können, und nun tut man eine Klatsche beim “kleinen” Madrid in der Quali zur CL so billig ab , als hätte man ein Saison-Vorbereitungs-Spiel vergeigt. Das wollte und will mir auch heute noch nicht innen Kopp. Wir hatten in dem Moment etwas hingeschenkt, dass uns Monate später erst noch richtig teuer würde zu stehen kommen.
Mein Fazit zu Madrid - ( den Uefa-Cup lasse ich in diesem Text komplett aus - da hat wohl jeder noch genug Erinnerungen dran und war unerfreulich bis geht nicht mehr) - Für mich wurden da von Anfang an die offensichtlichen Kritikpunkte an unserer Mannschaft einfach nicht wahrgenommen, entsprechend analysiert und die nötigen Schlüsse draus gezogen. Nach Außen Beschwichtigen, Abwiegeln, und getreu dem Motto “Augen zu und durch - das wird schon irgendwie noch gut ausgehn” haben sich die sportlich Verantwortlichen einfach dieses Niederschlages, dieses Fiaskos, entledigt und ihn beiseite geschoben, einfach so, als wär nix schlimmes passiert. Schon da hätte ich vor Wut platzen können. Nicht genug, dass ich nach dem Spiel schon auf hundert80 war. Das Gelaber hinterher war wie das berühmte I-Tüpfelchen aufs Ganze.
Was uns, der Mannschaft, das letztlich gebracht hat, wir alle haben es doch hautnah miterlebt, die einen immer ganz nah dran, andere mit der Zeit immer weiter weg von S04, physisch und auch emotional. Woche für Woche Fußball in königsblau, bei dem wir uns die Augen gerieben haben, uns gefragt haben, ob da unten Zwillingsbrüder unserer Spieler der vergangenen Saison auf dem Rasen stehn - die echten Schalker der Vorsaison konnten das nicht sein. Leistung und Einstellung im Spiel, die beinahe jeder Beschreibung spotteten. Wären da trotz der bescheidenen Auftritte nicht hier und da Siege eingefahren worden und die Platzierung in der Buli-Tabelle noch einigermaßen “erträglich” gewesen, Volkes Seele hätte sicher noch lauter und vor allem früher nach Erlösung gerufen, nein geschrien, als es letztlich der Fall war.
Mir klingen noch heute Aussagen unseres Ex-Managers Andi Müller in den Ohren “Wir sind hingefallen, nun müssen wir wieder aufstehn. Die Mannschaft hat die Qualität die vor der Saison gesteckten Ziele noch zu erreichen. Wir sind zu 100% von dieser Truppe überzeugt.” Sätze, die wie Schläge in die Magengrube, einer heftiger als der andere, einen zusammen sacken lassen. Dieses monotone dahin Gesagte wirkte wie zuvor auswendig gelerntes Wortgut. Zweckoptimismus und Parolen schwingen, trotz der deutlich sichtbaren Schwächen im Kader, in der Arbeit des Trainers mit dem Team.
Dazu kam, dass die Mannschaft diese Parolen und Floskeln des Managers zu widerlegen wusste, beinahe wöchentlich. Fast nix wurde besser, einiges gar noch schlechter. Es grenzte teilweise schon an körperliche Schmerzen, was mir diese Mannschaft da auf den Rasen beibrachte. Die Mannschaftsaufstellungen, das Spielsystem - Fred Rutten wollte nicht von seinem Wunschsystem abweichen. 4-3-3- war, sollte, die Erfolgs-Formel, seine Formel sein. Mich hats immer mehr geschaudert, was meine Schalker da ablieferten. Das tat richtig weh.
Und es hat mich gleichgültig werden lassen, gleichgültig, wie die Spiele meines S04 denn ablaufen, die Ergebnisse am Ende waren. Gegentore haben mich immer weniger geärgert, sogar hier und da Lacher verursacht. Ich bin ironisch, zynisch geworden - unfassbar eigentlich, aber ich war einfach nicht in der Lage Emotionen aufzubauen. Diese Mannschaft mit ihrer desolaten Auffassung und Einstellung zu ihren Job haben mich lethargisch werden lassen. Ich bin in einen Sog geraten, der mich immer mehr hat fremdeln lassen. Das war nicht mein Schalke, auch wenn Schalke drauf stand.
Zur Nibelungentreue Ruttens zum System gesellte sich auch noch der Umstand, dass der Trainer auch noch einen festen Stamm an Spielern dazu auserkoren hatte, dieses, sein bevorzugtes 4-3-3 auf den Rasen zu “zaubern”. 14, vielleicht 15 Spieler, genossen das Vertrauen des Übungsleiters. Viel zu lang hat Rutten sich ans 4-3-3 geklammert, wie der Ertrinkende ans Rettungsfloß.
Besonders auffällig im Kader und für mich am unverständlichsten war die Personalie Orlando Engelaar, die ich hier speziell ansprechen möchte. Er hat sich nie ins Team integrieren können, wirkte auf dem Rasen wie ein Fremdkörper. Sein Spiel war gekennzeichnet von Alibi-Kurz und Fehlpässen (Mister 3-Meter-Pass war nur eine Bezeichnung für sein Spiel). Er konnte nicht mal einen Hauch von dem auf Schalke zeigen, was ihn in Holland zum Nationalspieler und EM-Teilnehmer hat werden lassen. Nix zu spüren von seiner Klasse. Das er allerdings von Fanseite dafür Pfeiforgien während des Spiels über sich ergehen lassen musste, was sich sogar noch negativ steigerte und darin gipfelte, dass er schon bei einer angedachten Einwechselung zigtausendfach nieder gepfiffen wurde, stellt für mich einen besonderen Tiefpunkt der letzten Saison dar. Mehr möchte ich zu Engelaar hier gar nicht sagen, es war deprimierend genug.
Zurück zum Gesamtkader:
Der Rest des Kaders hinter den erwähnten 14, 15 Spielern durfte sich in Aufwärmübungen, Versetzungen in die zweite Mannschaft des S04, austoben.
Man konnte die Aufstellungen Ruttens fast sicher vorhersagen, und noch krasser, beinahe auch vorhersehen, wann welcher Spieler ein-/ ausgewechselt wurde, auf 5 bis 10 Minuten genau. Es war grausam und so dermaßen ernüchternd, dass mein Schalke mir immer fremder wurde. Für mich noch vor der Saison undenkbar, dass mich diese Gleichgültigkeit erfassen könnte.
Am Anfang sprach Rutten noch von “großer Kabine” und was damit möglich ist, er froh sei einen solchen großen Kader zur Verfügung zu haben. 10 Liga-Spiele später war der Auspruch der große Kabine nicht mehr als eine Plattitüde, denn in Wahrheit waren viele Spieler für den Holländer nicht mehr als Namen auf der Spielerliste des S04. Sportlich spielten sie keine Rolle.
Warum, das wird nur Rutten allein wissen. Für mich Außenstehenden nicht verständlich, und noch weniger nachvollziehbar. Aber als “Bonbon” des Ganzen gabs nach als Zugabe vollste Rückendeckung für Rutten durch Manager Andi Müller, der nicht müde wurde zu wiederholen, dass Rutten “der absolut beste Trainer für Schalke ist, und er die Qualität besitzt gemeinsam mit dem Kader die gesteckten sportlichen Ziele zu erreichen”.
Mit jedem Spiel näher zur Winterpause wuchs in mir der Wunsch nach einen Wechsel im sportlichen Führungsbereich, und der weitete sich dann aus in einen Wunsch, das die gesamte Vereinsführung, sportlich und administrativ, doch ganz schnell den Abflug machen sollte.
Denn, was zu allen sportlichen Fehlleistungen noch dazu kam, waren Interviews des Präsidenten Schnusenberg und des AR-Vorsitzenden, allgemein als der mächtigste Mann auf Schalke genannte, Clemens Tönnies, beinahe im Wochen-Rhythmus. Dabei sollte doch gerade die Außendarstellung von S04 nach der Demission von Rudi Assauer besser, professioneller werden. Weit gefehlt, oder besser, das Ziel total verfehlt, würde ich als Urteil fällen, es sei denn, man stellt sich hin und verkauft eine gesteigerte Quantität an Interwiews in allen Medienbereichen, die mit unglücklichen, unnützen und zeitlich deplatzierten Äußerungen garniert waren, als professionell.
Für mich haben gerade diese beiden Herren mit ihren zahlreichen Auftritten nach Außen meinem S04 einen Bärendienst erwiesen und in einer sportlich eh schon gruseligen Saison damit auch noch ein verzichtbares und vor allem vermeidbares “Krönchen” aufgesetzt.
Während Fußball Deutschland dem Groß-Mäzen, Hobby-Investor und Hoffenheim-Erfinder Hopp zu Füßen lag und in seinen Lobeshymnen scheinbar keine Steigerung ausließ, wurde über S04, meinen S04, als Enttäuschung der Buli Kritik ausgeschüttet - und das schlimme daran, völlig zu recht. Klar, sowas liest/ hört kein Schalker gern, wenn der eigene Verein nieder geschrieben/ gesprochen wird, aber seien wir doch mal ehrlich mit uns selbst - wir wurden doch nicht zu unrecht als Enttäuschung gehandelt. Spielerisch arm, ergebnistechnisch so Lala, vereinspolitisch unorganisert nach Außen agierend, haben wir viel Angriffsfläche geboten - und die Medienmeute hat das dankend angenommen.
Bis zur Winterpause konnten wir mit Platz 7 und 5 Punkten Rückstande auf die Uefa-Cup Plätze noch einigermaßen mithalten, wenn auch nur von den Ergebnissen. Die Art der Auftritte unserer Knappen ließ dagegen wenig Hoffnung keimen, dass es nach der Winterpause wieder nach oben umschlagen könnte. Da konnten auch großspurig durch Andi Müller angekündigte Kader-Sanierungen und eine Neu-Orientierung nur wenig Hoffnung spenden, erst recht nicht, als das von der angekündigten “Sanierung” nicht mehr übrig blieb, als dass die Spieler, die schon zuvor keine Rolle gespielt hatten, durch Vertragsauflösungen, Ausleihgeschäfte oder Zwangsversetzungen ins zweite Team nun auch offiziell aus überflüssig aussortiert wurden. Fabian Ernst, der für mich schwerwiegendste Verlust im Kader, gar flüchtete freiwillig gen Istanbul - ob er die Zeichen erkannt hatte, ich denke schon.
Rutten selbst blieb sich und seinem Stamm treu. Der Vorstand und AR gaben dem Duo Müller/ Rutten mit “ihrem Konzept” die Chance, die angestrebten sportlichen Ziele noch zu erreichen. Mit dem Pokal-Aus in Mainz nach einem zum wiederholten Male grottenschlechten und völlig uninspiriert wirkenden Auftritt unserer Knappen aber war es vorbei mit dem Zutrauen von Vorstand und AR in die Arbeit von Rutten, und Müller sollte handeln.
Wie wir alle wissen, Andi Müller handelte nicht und durfte dafür dann selbst “in Urlaub” gehen, auf Geheiß des AR. Sein Posten wurde nicht neu besetzt, auch wenn “Schalke ein geiler Klub ist und da viele hin wollen”. Wenig später, endlich, hatte dann auch Fred Rutten fertig und der Vorstand erlöste S04, und erst recht uns, vom großen Missverständnis. Buyo, Youri und Olli haben dann das Ruder übernommen und mit ein paar Siegen am Stück das Schiff in seichtere Gewässer gebracht. Den Dreien darf man dankbar sein, dass sie in die Bresche gesprungen sind und damit Schalke nicht vollends der Lächerlichkeit preisgegeben wurde.
Selbst die “Sondervorstellung des Olli K. in Rheda Wiedenbrück” hat das Dreier-Team nebst Kader nicht aus der Ruhe gebracht, wir haben sogar noch den Klinsmann entlassen und Bayern geärgert*wenigstens etwas*. Erst als sich die Anzeichen verdichteten, dass Felix Magath zum S04 wechselt, brachte das etwas Unruhe. Als das ganze dann durch Wolfsburg und Schalke auch tatsächlich verkündet wurde, ab da ist S04 völlig eingeknickt. Die Luft war raus. 4 Niederlagen und ein trostloses Remis in bei gegen die olle Tante Härta zum Saison-Ausklang waren noch zu verzeichnen. Irgendwie passte dieser Saison-Abschluß zur Spielzeit 08/09 aus Schalker Sicht. Das war gar nix.
Am Ende steht Platz 8, 50 Punkte in der Buli, die Quali zur abgelaufenen CL-Saison billigst verschenkt, den Uefa-Cup überhaupt nicht als Chance wahrgenommen, der Kader, mit 55 Millionen !! Euro zweitteuerster der Liga, in einem erschreckenden Zustand, Trainer entlassen, Manager beurlaubt, kein Geld für Verstärkungen in der Kasse und alle Hoffnungen ruhen nun auf einem Mann - Felix Magath.
Wir haben in 10 Monaten als S04 so ziemlich alles verzockt, was über Jahre hinweg erarbeitet wurde. Der Kreisel berichtet von einem Zuwachs an Verbindlichkeiten für das Geschäftsjahr von 30 Millionen Euro. Wir stehen beinahe da, als hätte es die letzten sportlich erfolgreichen Jahre gar nicht gegeben. Die Arena, die Pokalsiege, CL-Teilnahmen, alles scheint pulverisiert. Das macht traurig und wütend. So eine Saison hängt nach, und obwohl nun schon ein paar Tage ins Land gezogen sind, möchte man einigen Herren dort beim S04 am liebsten einen kräftigen Tritt in den Allerwertesten in den Urlaub mitgeben, so sehr bin ich enttäuscht.
Was uns die Saison wirklich alles zerstört hat, werden wohl die kommenden Wochen zeigen, wenn Felix Magath hier das Zepter übernommen hat. Ich geb zu, ich hab seit seiner Verpflichtung auch wieder etwas Hoffnung für uns, aber überzeugt davon, dass mit ihm die Wende zu Besserem kommt, bin ich nicht. Dafür haben zu viele aktuelle Personen im Verein, Spieler und Funktionäre, zu viel Schaden angerichtet. In einem Punkt aber bin ich mir ganz sicher. In der kommenden Saison wird kein Spieler auf dem Platz stehen, der nicht topfit ist und seinen Platz im Kader durch seine Einstellung zum Beruf, seine Leidenschaft und Leistung auch verdient hat. Und allein damit ändert sich zumindest schon mal wesentliches im Vergleich zum FC Schalke 04 unter der sportlichen Leitung von Fred Rutten - und das kann nur gut sein.
In diesem Sinne
Glückauf
Frank


Saison 2010/2011
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Traurig, weil wahr.
Hallo Frank,
ich glaube dein letzter Absatz ist etwas zu pessimistisch. Felix Magath hat man für viel Geld geholt, da man (Tönnies) erkannt hat, dass der Karren tief im Dreck steckt und nur ein Typ wie Magath, mit viel Macht ausgestattet, hier aufräumen muss. Der unterschreibt doch keinen Vetrag, der ihm nur 3/4 zusagt, sondern er will den Erfolg haben und dafür stellt er Forderungen, die sicher auch sehr umfangreich sind. Er wird den S04 auf Kurs bringen, sollten da unerwartet Widerstände entstehen, werden diese Personen keinen guten Stand haben. Ich denke Tönnies ist ein erfolgsorientierter Mensch, der zwar selbst vom Sport keine Ahnung hat, aber als Unternehmer sehr wohl weiß was zu tun ist. Ich will den hier mal jetzt nicht abfeiern, aber ich war doch positiv überrascht, nach dem ganzen Durcheinander was davor veranstaltet wurde, aber Hut ab vor dieser Verpflichtung.
Das unserem Team manchmal, so glaubte man, schon nach 60-70 Minuten die Puste ausgegangen ist, wird sicher nächste Saison nicht passieren, aber wer da noch für uns am Start ist, wird sicher interessant zu sehen sein. Hab es an anderer Stelle schon mal geschrieben, ich freue mich schon drauf, dass wir mal wieder ein Spiel zu unseren Gunsten drehen werden, denn alleine dafür wird es sich lohnen in der nächsten Saison ins Stadion zu gehen.
Danke dafür Frank!
“Schalke ist ein geiler Club, da wollen viele hin!”
Danke, sehr schön geschrieben. Spricht mir teilweise echt aus der Seele…
Danke Frank.
Die Emotionen zeigen wieder, was Schalke eigentlich ist.
Hallo Frank,
ich kann praktisch alles, was du hier schreibst, unterstreichen. Ich war bei fast jedem Heimspiel dabei und hatte von Spiel zu Spiel mehr die selben Gefühle, die du in dem Absatz:
“Und es hat mich gleichgültig werden lassen, gleichgültig, wie die Spiele meines S04 denn ablaufen…”
beschreibst.
Beim Heimspiel gegen die Bayern habe ich zum ersten Mal seit über 30 Jahren ein Spiel verlassen, bevor es zu Ende war. Einige weitere folgten…
Dabei hatte ich doch extra voller Optimismus im letzten Jahr den Schalke Meisterblog ins Leben gerufen. Dort wollte ich mit meinen Worten, fernab von Zahlenspielen, aber voller Emotionen von einer großen Saison berichten.
Hat leider nicht geklappt. :(
Nunja, dann halt jetzt mit Felix! Im Meisterblog gehts mit einem neuen Versuch weiter. Wäre doch gelacht!!!! ;)
Liebe Grüße
Der Schalke-Ralf