VfL Bochum – Schalke 04 0:3
Zum zweiten Mal innerhalb von nur wenigen Tagen ein „echtes“ Flutlichtspiel für uns Blaue. Pokalspiel beim VfL Bochum – unserem (bisherigen) Lieblingsgegner in dieser Saison. Das ewige und einzige „Straßenbahnduell“ in Deutschland. Es soll die perfekte Einstimmung zu einer noch perfekteren, einer vollkommenen Derby-Woche werden. Wobei rein wirtschaftlich betrachtet den Verantwortlichen, stünden sie vor der Wahl – ein Sieg heute, verbunden mit dem gleichzeitigen Einzug ins Achtelfinale und den damit verbundenen, garantierten Zusatzeinnahme von knapp halben Mio. - wohl fast ein kleinwenig wichtiger sein könnte als der „echte“ Derbysieg am Samstag in der Wellblechhütte. Aber daran verschwende ich gerade keinen Gedanken. „Erst tanken, dann nach Italien“. Will heißen: über Bochum müssen wir Lüdenscheid-Nord nehmen. Felix Magath, der neue König vom Emscherstrand, hat dabei sowieso zunächst einmal nur das Pokalfinale in Berlin vor Augen. Alles andere bis dahin ist doch nur „Schnulli-bulli“. Der Support der königsblauen Massen, am vergangenen Freitagabend vom 100-jährigen Zauberschlaf erwacht, ist ihm dabei jedenfalls gewiss…
Ich habe ebenfalls keine Wahl – die werde ich erst am Sonntag beim Urnengang wieder haben – und muss heute noch lange arbeiten. Danach fahre ich geschwind noch kurz heim, Schal umgeworfen und noch ehe ich mich versehe lebe ich das Straßenbahn-Duell auch schon, sitze in der 302 und lasse mich „für lau“, denn die kostbare Eintrittskarte - gleichzeitig ja auch VRR-Ticket - erlaubt mir die stressfreie und umweltbewusste Anreise. Die Bahn fährt mich durch wunderschöne, pittoreske Ecken Gelsenkirchens die ich fast schon vergessen glaubte. Lang, lang ist es her mit dem Studium und der täglichen Bahn-Qualfahrt zur Uni. Damals gab es auch noch den „NOKIA-Express“, den dürfte es mangels NOKIA nun nicht mehr geben. Dem Gefühl nach ist dieser Zeitabschnitt in meinem Leben so lange von heute entfernt sein wie die letzte Deutsche Meisterschale vom Schalker Markt. Alleine schon die Passage die Bochumer Straße entlang ist all ihr Eintrittsgeld wert. Wie konnte ich all das nur vergessen? Ich bin überwältigt von all diesen Erinnerungen, dieser wundervollen Katastrophen-Architekur, diesem romantischen Flair der in der Luft liegt und brauche selbige schleunigst. So steige ich auch an der Zeche Holland in Wattenscheid aus und gehe schnurstracks zum Lohrheidestadion. Nein, keine Bange, ich bin nicht wahnsinnig geworden und habe mich im Stadion vertan. Aber Spochtsfreund „Quincy“ hat zum „Warm up“ in seinen Garten geladen und Quincy ist nun einmal der einzige Mensch auf der ganzen Welt der von sich behaupten kann, von seinem Hause aus direkt ins traditionsreiche Wohnzimmer der „Pandas“ schauen zu können. An dieser Stelle im Übrigen auch einmal einen herzlichen Glückwunsch zum 100-jährigen Vereinsjubiläum. Bei aller Rivalität im Revier muss auch das mal sein. In diesem Sinne: „Happy Birthday Wattsche“.
Kurz vorm Stadion biege ich links ab und stehe praktisch schon im Vorgarten der Quints, ein leckeres Radler wird mir nach einer herzlichen Begrüßung der bereits zahlreich Anwesenden Schalker gereicht und wir schwelgen gemeinsam ein wenig in Wattenscheider Erinnerungen. „Und jede Woche neu, da gibt es tolle Spiele, hat man eines gesehen, dann kann man es verstehen, Wattenscheid 09 wird niemals untergehen. SG Wattenscheid 09 – schwarz und weiß das sind die Farben bei uns hier im Revier…“. Heute eigentlich unfassbar das es vor wenigen Jahren noch zwei Bundesligisten in Bochum gab. Die Zeit rennt…
Und sie rennt auch uns davon. Während der Großteil der Schalker sich am Bochumer Bahnhof wohl gerade in Bewegung setzt um geschlossen das Ruhrstadion zu entern, begeben auch wir uns nach dieser kleinen Stärkung, zurück zur 302. Die Bahn ist fast leer, wahrscheinlich alle schon da. Während ich aus dem Fenster schaue stelle ich mal wieder fest, dass die Straßen hier in Bochum genauso trist aussehen wie in Gelsenkirchen. Viele Fassaden grau in grau, die Ladenlokale leer, ebenso viele Wohnungen. Das beruhigt ungemein. Die Leute rennen dem Pott davon, unserem Club rennen sie allerdings in die Arme. Während Gelsenkirchen in den vergangenen 40 Jahren weit über 100.000 (!!!!) Einwohner verloren hat, läuft der S04 geradezu auf die 100.000er Mitgliedermarke zu. 80.000 sind wir seit vergangener Woche bereits, eine mittlere Großstadt ist das. Kann man sich irgendwie gar nicht vorstellen. Die 302 fährt in einen dunklen Tunnel hinein und ich träume vor mir her. Eine Stadt mit 80.000 Einwohner – nennen wir sie mal fiktiv „Schalke“ – und bei allen schlägt das Herz königsblau. Beim Bürgermeister, beim Coiffeur, der Masseuse, dem Bademeister, dem Postboten, der Wurstfachverkäuferin…alles Schalker! Das muss das Paradies sein, das Land in dem Milch und Honig fließen!
Ich erwache aus meinem Tagraum denn wir sind am Bochumer Rathaus angekommen, so die Durchsage, wir müssen raus. Wir steigen aus, erklimmen die Treppen und oben bei Tageslicht angekommen muss ich mich kurz kneifen um letztendlich festzustellen, dass ich in der Realität angekommen bin. Wie sieht das denn aus? Wann war ich zum letzen Male eigentlich hier? Richtig hübsch ist es hier am Rathaus geworden. Eine große Fußgängerzone schlängelt sich den Weg entlang, den ich noch als Straßen und Straßenbahnführung kenne. Der Pott stirbt also doch noch nicht aus, es wird scheinbar doch etwas getan um die Attraktivität der Innenstädte zu erhöhen. Kein Wunder eigentlich, dass die Stadt Bochum pleite ist. Aber welche Ruhrstadt ist das eigentlich nicht…?
Das es heute auch ein kleinwenig um Fußball geht wird schnell klar, als wir vor uns die Menschenmassen erblicken die sich stromlinienförmig die Castroper Straße hoch quälen. Wir haben mittlerweile Viertel vor acht und es wird so langsam dunkel, der Frühherbst legt seinen großen Schatten über das Revier. Zwischendurch verpflegen wir uns noch mit einem Pilsener Bochumer Brauart. Zwar gewöhnungsbedürftig – wie immer – aber ein wenig Lokalpatriotismus tut Not. Und das frische Veltins erfrischt nun auch nicht jeden so wirklich. Unter den kritischen und böse funkelnden Augen der Beamten des Ordnungsamtes füllt der Selters-Buden-Mann das kostbare „Moritz Fiege“ (nicht Christof!) in einen Pappbecher um. Kritisch beäugen die Ordnungs-Sheriffs jeden der die Castroper hoch läuft, machen auf einem kleinen Papierblock Striche für jeden der mit einer Bierflasche in der Hand entlang läuft. Volkszählung? Weiß der Henker. Gab wohl in den vergangenen Jahren zu viele Scherben auf den Straßen. Aber Bochum liegt ja auch irgendwie, keine 48 Stunden nach der unehrenhaften „Twitter“-Entlassung des langjährigen Chefcoaches Koller, in Scherben, am Boden.
Der Wegesrand bis zum Ruhrstadion hoch wird flankiert von unzähligen Plakaten. Die machen mir ein kleinwenig Angst. Auf dem Plakat sind die zwei Mannschaften zu sehen mit denen der VfL schon einmal das Pokalfinale erreichte. Das ganze ummantelt von dem Schriftzug: „Zeit für neue Helden“. Eine schöne Aktion wie ich finde. Und trotzdem werden uns die grauen Mäuse heute kein Bein stellen, denn dass haben sie in der jüngsten Vergangenheit (leider) schon oft genug getan. Bochum liegt uns in dieser Saison, dass sagt mir der Moritz gerade beim Gang hinter die Büsche…
Von weitem sieht man schon die leuchtenden Flutlichtmasten und erneut kommen Erinnerungen hoch. Meine ersten Auswärtsspiele hier – damals noch mit meinem Papa im Schlepptau. Mit Freunden, die ich seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen habe. Das waren Zeiten, mit heute nicht mehr vergleichbar. Wie einst der Stern über Jerusalem (oder wo auch immer das war) weist uns das Flutlicht, der Mast, den richtigen Weg zur Geburtsstätte von etwas ganz Großem. Die Geburtsstätte neuer Helden? Und so sind wir pünktlich da, passieren zügig und unkompliziert die Eingangskontrolle, kämpfen uns zu unseren Plätzen. Wobei „sich zu den Plätzen kämpfen“ das absolut zutreffende Verb ist. Denn eine ganze Horde Polizisten hat sich oben am Blockeingang und den umliegenden Treppenauf- und Abgängen gesammelt, so dass man sich nur mit eingedrücktem Bauch, den Blick nach unten gesenkt, an den Cops vorbeiquält. Als ich was von „Fluchtwege freihalten“ vor mich hermurmele und ich merke wie sich hinter mir lautes Ungemach anbahnt beschleunige ich mein Tempo und bin ein kleinwenig froh ungestraft davon zu kommen. Die sahen irgendwie aber auch unentspannt aus die Jungs, den Knüppel quasi schon im Anschlag. Das man ihnen hier keine Rosenblätter zur Begrüßung ausstreut ist aber doch auch irgendwie klar, oder? Außerdem sind die Jungs eine ganz klare Sichtbehinderung fürs zahlende Volk…
Apropos Sichtbehinderung: als wir endlich unsere Plätze – also irgendwelche Plätze oben im Block F - eingenommen habe, bin ich doch zunächst einmal verzückt über das Sichtfeld. Nur ein großer Zaun unten, ein fettes Netz samt Gestänge oben – und das ganze für schlappe 35€ - also 70 DM. Da kann man doch, angesichts der frechen Preise die die Zecken für das Spiel am Samstag in der Wellblechbude nehmen, vor Freude nur Jauchzen. Ne, mal im ernst: das ist schon eine Frechheit was uns da teilweise an Kohle für solche Plätze abgeknüpft wird. Aber wenigstens ist die Stimmung prächtig und wenn ich ganz ehrlich bin: ist schon ein geiles Stadion hier. Also so ein richtiges, ein echtes. Da kommt man auch gleich von der ersten Sekunde an auf 180…
Die Mannschaftsaufstellungen werden bekannt gegeben. Magath überrascht mal wieder alle, lässt eine wahrhaftige „Achse der Jugend“ auflaufen. Unter anderem mit Manu im Tor, Höwedes und Zambrano in der Abwehr, Moritz und Schmitz im Mittelfeld, davor zentral Kenia. Ungeachtet dessen auch noch die „Jungspunde“ Farfan im Sturm, Rafinha (wieder) im rechten Mittelfeld, Westermann mal wieder hinten mit drin. Mein Gott, wie mögen sich derzeit wohl nur die Fußball-Rentner Bordon, Asamoah, Kobiashvili und ihresgleichen zwischen all diesem jungen Gemüse vorkommen?
Aber das Junggemüse legt gut los, von Anpfiff zur „Generalprobe“ an (nur die darf heute nicht schief gehen) haben die Jungs den VfL Im Griff! Die Bochumer scheinen im Gegensatz zu den Blauen eine Kelle zuviel von Interimscoach Frank Heinemanns heißer Zaubersuppe genascht zu haben und schon nach wenigen Minuten laufen bei uns die Wetten, wie lange es zum Beispiel Paul Freier noch schafft auf dem Feld zu bleiben. Fünf gelbe Karten auf Bochumer Seite sprechen alleine in der ersten Halbzeit für sich, das war teilweise schon mehr als grenzwertig, „Pokal brutal“. Herr Meyer, seines Zeichens Schiedsrichter heute Abend, schien mir oftmals nicht ganz im Bilde zu sein…
Aber dann wird den grauen Mäusen schnell der Zahn gezogen. Zehnte Minute, Freistoß Kenia und selbst aus 1000000 Metern Entfernung sieht man, wie plötzlich Heiko Westermann von hinten angerauscht kommt. Der Ball fliegt und fliegt und als sich die Kugel endlich senkt steht Heiko, seinen Laufweg eingehalten. plötzlich genau da wo er stehen muss und köpft zum frühen 1:0 ein. Wenn der Freistoß nicht einstudiert war, dann weiß ich auch nicht. Plötzlich steht das ganze Ruhrstadion – okay, zumindest 2/3 davon – Kopf, liegt sich in den Armen, küsst sich, viele werfen ihr Moritz Fiege im Moment des Jubels dorthin, wo es ihrer Meinung nach eigentlich auch hingehört. „20.000 Schalker – oh oh oh oh oh“ skandiert die Masse. „Heimspiel in Bochum, wir ham` ein Heimspiel in Bochum…“. Die Schalker Festspieltage sind eröffnet! Die Bochumer können einem fast schon leid tun, rackern und rennen, haben aber letztlich nicht den Hauch einer Chance gegen drückend überlegene Schalker. Farfan, der Mann des Abends, spielt leichtfüßig ein ums andere Mal mit seinen Gegenspielern Katz und Maus. Keine Ahnung wo der Kerl letztes Jahr war, aber sicher nicht hier bei uns auf Schalke. Da hat der Le(h)erling echt einen richtig Guten für uns verpflichtet. Davon mal ab: ist eigentlich irgendwem schon einmal aufgefallen, dass Christian Pander und der Dschörmaine seit Wochen nicht mehr gespielt haben? Fällt mir so Mitte der ersten Halbzeit auf. Kevin hat Schnuppek und ist Allein zu Haus. Und wo ist eigentlich Halil? Unauffälligster und unglücklichster Schalker Akteur bisher, meiner Meinung nach. Kann einem fast schon Leid tun. Wesentlich auffälliger ist da schon das Aufwärmballett von Asa und Co. hinter dem Tor, schaue ich mir immer wieder gerne (seit dem Spiel bei Germania Windeck) an. Alleine das ist, wie ich finde, schon das Eintrittsgeld wert. Bernd Schindowski lässt grüßen!
Weitere Chancen stehen für uns zu Buche, aber bis zur Halbzeit bleibt es beim 1:0. Mit tobendem Applaus werden unsere Jungs in die Kabine begleitet. Plötzlich setzen sich alle und erst jetzt fällt mir wieder ein, dass wir uns eigentlich im Sitzplatzbereich befinden. Aber hier hält es heute niemanden auf den Sitzen – denn Sitzen ist bekanntlich für’n Arsch!
Während wir uns in der Donnerhalle zur Halbzeit gern ein echtes „Tankbier“ gönnen, wird uns hier das „Tankbier“ persönlich bis zum Sitz gebracht. Ein junger, netter Mann – zugegebenermaßen mit einem relativ kleinen Tank auf dem Rücken – kämpft sich bis zu uns vor und knöpft uns einige Tantiemen für eine Halbzeiterfrischung ab. Das haben wir uns auch verdient, die Kehlen müssen doch für die zweite Halbzeit ordentlich geölt sein. Kurz schlage ich mich noch bis zur Toilette durch, aber da ist es dann nicht so schön – und riecht auch nicht so – wie bei uns. Auf den Punkt gebracht: hier riecht es nach 40 Jahren Fußball und Männerpipi…
Und dann ist er plötzlich doch da, der Halil. Während die Bochumer zwar etwas besser aus der Kabine kommen vernascht Farfan die halbe Hintermannschaft des VfL, spitzelt den Ball in den Fünfmeterraum und der gebürtige Gelsenkichener hält nur noch seinen Schlappen hin. 2:0 für uns, der Drops ist gelutscht. Mit einem Eigentor, nach ähnlicher Ausgangssituation, erhöhen die Blauen eine Viertelstunde vor Abpfiff noch auf 3:0, Rakitic hat wenig später gar noch das 4:0 auf dem Fuß. Aber zu dem Zeitpunkt ist das alles schon total egal, Bochum hat längst aufgegeben, sicher haben wir schon nach zweidrittel der Spielzeit das Achtelfinale im Sack und können einen Gang runter schalten und uns fürs Derby schonen. Die Schalker Kurve tobt derweil, Klassiker werden gesungen, (für viele) neues Liedgut eingeführt. „Gelsenkirchen Schalke 1904, für deine Farben leben und sterben wir…du bist das, was uns am leben hält, Schalke ist das Geilste auf der ganzen Welt…“.
Und eigentlich hätte es zu diesem Zeitpunkt noch stundenlang weitergehen können, aber mal lassen sie nicht lang genug nachspielen, mal zu lang – heute kam der Abpfiff irgendwie viel zu früh. Der notgedrungene Jugendwahn auf Schalke trägt seine ersten Früchte, die Herzen der Fans jedenfalls sind zurückgewonnen. Fast schon schüchtern, dem Braten nicht ganz trauend, kommt das Junggemüse langsam in die Kurve. Auch Rafhi strahlt wieder, mit zahlreichen Sprechchören im Laufe des Spieles gefeiert – und dann klatscht die Mannschaft den gesamten Zaun entlang alle Fans ab. Also so richtig, wie früher in der zweiten Liga. Wie früher hier, als ich noch mit meinem Papa kommen musste. Das gab es schon lange nicht mehr. Die Generalprobe fürs Derby jedenfalls ist gelungen, wir sind gerüstet.
Tja, und dann kommt es anschließend noch so wie es früher oder später irgendwann einmal kommen musste. Die Meute will ihren König sehen, ihren Kaiser, ihren was auch immer. „Wir ham’ bezahlt wir bleiben hier“ – skandiert die Masse - und zwar bis er sich zeigt. „Wir wollen den Trainer sehn…“ und „…ohne Trainer, geh`n wir nicht nach Haus!…“ (wäre ja noch schöner!!!). Und das zigtausendfach, minutenlang. Und dann kommt ER, der Zauberkönig. Der Mann, der das verschlafene Schneewittchen (oder so) wieder zum Leben erweckt, wachgeküsst hat. Winkend und klatschend kommt er in die Kurve, lässt sich Feiern und (ich weiß nicht ob ich das an dieser Stelle so schreiben darf, ich tue es aber einfach; es ist lediglich als Metapher gedacht, also nicht wörtlich, ich weiß nur nicht wie ich es ansonsten anders umschreiben soll…und außerdem bin ich ja auch nur ein stinknormaler, doofer Schalker) ich glaube, der „Chef“ hat heute immer noch `ne Latte!!!! Ihr habt doch sicher auch dieses euphorische Leuchten, das kindliche Glänzen in seinen Augen gesehen, oder? Genau das war es…! Nach solchen Momenten wird er gelechzt haben als es für ihn darum ging, auf Schalke einen Vertrag zu unterschreiben. Mit Geld, so wie in München und Wolfsburg, kann man sich eben alles kaufen. Nur halt keine Emotionen, keine Liebe! Als nächstes tragen wir ihn dann auf unseren Schultern, danach bauen wir ihm ein Denkmal. Ja, gerne – mach weiter so Felix! Das mit den Schultern kannst du gleich am Samstag schon haben…
Die „großen Schlarmänner“ sind so nett mich, schwer glücklich und noch schwerer zufrieden, nach diesem denkwürdigen Abend in ihrer Karosse mit Heim zu nehmen. Ach könnte doch nur schon Samstag sein…


Saison 2010/2011
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[... Hach, schöööööön ...]
[... Du schreibst mir aus dem Herzen,Oli!
Gruss aus Höntrop von Schillo04(Peter &Simone) ...]
GEIL! Datt Dörbi kann kommen :o)
Gerade den letzten Absatz hab ich genau so gesehen!
Nur für solche Momente (und mögen davon bitte noch ganz viele kommen) muss Magath zu uns gewechselt sein.
Der schnöde Mammon und Titel allein können es nicht sein, hat er doch alles schon erlebt und erhalten.
Von den Lippen des Trainers konnte man ablesen: “Großartig … Danke!”
Isch heul gleich…
Felix der I. ist auf nem guten Weg sich unsterblich zu machen…
Und selbst er, der sonst immer so zurückhaltend und emotionslos versucht hat seine Mannschaften zu führen, dem man immer vorgeworfen hatte, zum Lachen in den Keller zu gehen, der hat sich unserer Leidenschaft ergeben.
Es ist nicht mehr “entweder Magath schafft Schalke, oder Schalke schafft Magath!”, sondern “Mangath schafft Schalke und Schalke schafft Magath!” Im besten positivsten Sinne…
Oli, großartiger Artikel zu einem großartigen Spiel… Merci!!!
ohne worte - grandios!!!
ja wär doch schon Samstag………… wir alle warten nicht auf´s Christkind, sondern auf DEN nächsten Auswaertssieg… :-)
Echt ein toller Artikel!!
wir sind bereit fürs derby!!
Top. Würde ich 1 zu 1 in das nächste Sasionbuch übernehmen. Die Geschichte solltest Du dann am Montag nochmal so schreiben, nur mit ausgetauschten Spielfeld “Wellblechstadion in Kloppdorf”. Sieg und Glück Auf!
Möchte heute nur nochmals auf den letzten Satz hinweisen. Danke Felix. Danke dem Team. Danke an den ARV Tönnies, dass er die Radikallösung gemacht. Königsblaues Glück sieht so aus.