FC Schalke 04 – TSG 1899 Hoffenheim 2:0, 20. Spieltag 2009/10

Winter 2010. Schnee liegt. Überall. Auch zu Füßen vom Wilhelm, dem ollen Kaiser. Rehe stiefeln durch das Weiß. Weichen frieren ein und der Mittelkanal zu. Winter halt. Und was gibt’s bei der Bahn? Ausfall der Kühlanlage. Na und? Handwarmes, trübes Bier. Bingo. Gibt es noch andere warme Getränke außer Bier? Auf der Rückreise, als wir in Doofmund auf unseren verspäteten Zug warteten gab’s warmen Kaffee auf dem Bahnsteig für umsonst. Quasi für lau. Wenigstens etwas. Kennt jemand das Buch „senk ju vor träwelling“ (das schreibt man tatsächlich so)? Die Schilderungen dort sind keineswegs übertrieben oder ironisch gemeint. Wirklich. Tausendmal am eigenen Leib erfahren. In Minden hatten wir auf dem Bahnsteig Mucki gesehen, er uns leider nicht. Na ja, wenn zwei illustre Gestalten fröhlich aus dem Speisewagen winken, würde ich auch nicht so tun, als ob ich die kenne…

Als wir in Gelsenkirchen angekommen sind, führte unser Weg schnurstracks zu Hasan. Wie immer. Von Weitem war schon zu sehen, dass am Fan-Laden nichts los war. So rein gar nichts. Auf einem Zettel im Fenster stand geschrieben, dass man hier die Zelte abbricht und selbige bzw. den Laden in Schalke-Nord demnächst wieder aufbaut. Schade, nach 13 Jahren geht nicht nur für mich hier ein Stück Schalke verloren. Mann, was ging hier manchmal so ab. Aber in den letzten Jahren ist es schon ziemlich ruhig hier geworden, in der „FI“, wie wir die Lokalität hier kurz genannt hatten. Schalke hatte diese Woche auch noch was anderes verloren: zwei Spieler. Den einen wohl nur zum Teil. Holtby wurde, für mich ziemlich überraschend, nach Bochum ausgeliehen. Warum nur eigentlich? Schade. Ich fand ihn eigentlich gar nicht schlecht. Und gespielt hatte er ja auch zumeist. In Berlin, beim Auswärtsauftritt der Bochumer sollte er dann ja nicht gespielt haben. Da blieb ihm zumindest das schräge auswärts Parma-Pink der Bochumer erspart. Bei uns hätte er vielleicht gespielt. Wer weiß? Der andere, der ging, war Altintop. Er versucht jetzt sein Glück bei der Frankfurter Eintracht. Na ja. So bleiben ihm allerdings die Bauchschmerzen bei Hasan erspart. Gelle, Hasan? Und wir sehen ihn dann wohl in Hasans Pizzeria auch nicht mehr.

Hasan hatten wir ein Foto mitgebracht, was wir von ihm beim letzten Mal geschossen hatten. Da hat er sich aber gefreut. Also schnell was gegessen und dann ab in Richtung Berger Feld. Da das Topspiel gegen Hoffenheim erst am Abend stattfinden sollte, mussten wir mal wieder in Gelsenkirchen übernachten. Auf dem Weg zum Stadion erwischten wir eine der neuen Strapazenbahnen. In diesen erfolgt nun leider nicht mehr die Ansage der Haltestellen durch eine Frauen- sondern durch eine Männerstimme. Unübertreffbar von der Tante waren früher „Grillo-Straße“ und „Veltins-Arena“. Am Stadion war noch nicht viel los und wir hatten noch genügend Zeit, um unser Quartier zu beziehen. Mensch, das Loch im Dach der Halle ist ja da immer noch. Nun wird’s aber langsam mal Zeit, dass das wieder geschlossen wird. Nach einem kurzen Abliegen im trauten Heim huschten wir wieder hinunter in den Block B, um die nächste Stärkung einzunehmen. Von den Hoffenheimern war noch nicht viel zu sehen. Rappelvoll wird der Gästeblock heute bestimmt auch nicht werden. Wer ist denn der „Neue“ an Dirks Seite? Wo ist Behle, äh, wo ist Bernd? Keine Ahnung. Irgendwas habe ich bestimmt schon wieder verpasst. Da die Frau heute mal wieder „auswärts“ auf der Süd sitzt, mussten wir uns vor dem Spiel wieder trennen. Aber erst schnell noch ein Getränk für den Weg besorgen.

Ich war heute etwas später dran als sonst. Aber im Block I war noch reichlich Platz. Na ja, es ist ja auch ein Topspiel angesetzt. Da bleiben manche lieber zu Hause. Oder lag es doch am Wetter, was für manche die Anreise zur Erlebnistour bzw. zum Abendteuer machen sollte und so viele abschreckte? Die Frau dort drüben auf der Süd habe ich auch gleich wieder entdeckt. Na, dann ist ja alles gut. Und Matthias, dort oben auf der Gegengeraden, ist schon wieder wie wild am fotografieren. Also, alles so wie immer. Wie immer? Nee. Dirk meinte, dass heute mal unser „Blau und weiß“ extra leise gespielt wird, damit wir dann schön laut mitsingen können. Warum nicht immer die Musikanlage etwas leiser stellen?

18.30 Uhr. Das Spiel beginnt. Und wie. Sehr pomadig, das ganze. Auf beiden Seiten. Allgemeines Abtasten hier und da. Wer macht den ersten Fehler? Bums. Vukcevic sorgt für höchsten Alarm vor unserem Kasten und mit Glück bzw. dessen Unvermögen steht es noch 0:0. Sind wir denn nun mal aufgewacht? Im direkten Gegenzug fahren wir den ersten richtigen Angriff und Sanchez hätte fast das 1:0 für uns besorgt. Schade, das wäre es doch glatt gewesen. Geht’s denn hier jetzt richtig ab? Denkste, Pustekuchen. Hoffenheim hat irgendwie mehr vom Spiel. Neuer hatte sich hier unten ein-, zweimal reichlich verschätzt. Mensch, dann haben wir aber noch mal Glück gehabt. Schalke steht sehr tief und kommt nicht zu Potte. Sanchez holt sich die Bälle vom eigenen Sechzehner. Das sagt schon alles. Irgendwie schaffen wir es dann doch mal wieder nach vorne und plötzlich steht es 1:0 für uns (19.) Mensch, das war jetzt aber nötig. Wer war’s gewesen? So richtig konnte ich es nicht sehen. Aber es konnte eigentlich nur einer sein. Kuranyi. Aber jetzt geht’s hier ab, oder? Nee, irgendwie immer noch nicht. Was ist denn nur los? So langsam langt’s mir aber. Und der Beck auf der rechten Hoffenheimer Seite geht mir hier unten auch so ziemlich auf den Keks. Warum ist der nur besser als unsere Jungs? Nationalspielerbonus? Nee, nicht doch. Für ein Topspiel passiert auf dem Rasen dort unten irgendwie nicht viel. Auf beiden Seiten. Langweilig. Ach ist das Loch dort im Dach schön groß. Endlich Halbzeit.

Langweilig? Kaum hatte ich mich wieder auf dem Grün orientiert, als dort drüben ein Hoffenheimer gelegt wird. Und der Flori, der Meyer, der pfeift. Plötzlich war ich wieder hell wach. Ja, was hat er nur gepfiffen? Gerangel und Gezeter vorm Strafraum. Oder doch im Strafraum? Keine Ahnung. Elfmeter für Hoffenheim? Wieder ein Pfiff und eine Geste vom Flori und Aufregung um Gästeblock. Ach jetzt gibt’s Ecke für Hoffenheim. Glück gehabt. Aber verstanden habe ich es nicht. Ist ja auch egal. Hauptsache Schalke. Ja, ja, der Flori. So manches Mal habe ich ihn im selben Speisewagen gesehen: beide fuhren wir von Essen nach Hannover zurück gen Heimat. Beide auf der Rückreise einer Dienstfahrt. Jeder so auf seine Art. Aber zurück zum Spiel. Ecke dann für uns, direkt vor meiner Nase hier unten. Rakitic schlägt den Ball in den Strafraum. Ein paar Mal fliegt der Ball hin und her, Hoffenheim bekommt ihn nicht unter Kontrolle und schon gar nicht weit weg aus dem Strafraum. Schmitz bekommt ihn auf den Schlappen und drischt das Ding in die Maschen (49.). Der hat gesessen. Klasse Tor. Das war jetzt aber auch nötig. Anstatt Elfmeter für Hoffenheim und ein eventuelles 1:1 steht’s nun 2:0 für uns. Und der schöne Timo war not amused. Er stampfte dort rum wie Rumpelstilzchen. Der smarte Timo, ja, ja. So, jetzt geht’s hier aber ab, oder? Jetzt machen wir den Sack zu. Und die Halle brennt. Na ja, für einen Moment. Wieder gibt’s eine Ecke für uns. Diesmal aber auf der anderen Seite. Wieder von Rakitic getreten. Am langen Pfosten wartet Bordon und scheitert nur knapp. Der Ball gelangt wieder zentral an die Strafraumgrenze. Dort wartet wieder Schmitz. Volleyschuss, aber diesmal leider über das Tor. Schade. Fast eine Kopie vom 2:0. Schalke ist am Zug und hat Hoffenheim jetzt eigentlich ganz gut im Griff. Etwas übermütig und ungeschickt legt Rakitic in unserer Angriffshälfte einen der Weißen, wofür es den gelben Karton gibt. Mensch, so ein Ding muss doch nicht sein. Fast an der gleichen Stellte kassiert der lange Matip auch die Gelbe, als er später einem der Hoffenheimer in die Haxen stolpert. Auch das musste nicht sein. Diesmal allerdings an den Flori gerichtet. Für den guten Sanchez wurde Baumjohann eingewechselt. Der ist nun wieder zu Hause und macht ein ganz gutes Spiel. Irgendwann liegt Rafinha so ziemlich in der Mitte des Platzes am Boden. Ich glaube, ein Foul von Hoffenheim war es nicht. Der Ball war zuvor gar nicht auf seiner Höhe. Hoffentlich ist es nichts ernstes. Boah, von den Hoffenheimern haben jetzt drei Leute gelbe Schlappen an. Das kann vielleicht aussehen. Plastetreter bestimmt. Na ja, Baumjohann hat auch gelbe Stiefel an. Dafür spielt er ja auch besser als die Weißen. Kurz vor Schluss setzt er sich gegen zwei, drei Leute durch, dreht sich dabei geschätzte 23 Mal um seine eigene Achse, passt auf Kuranyi, der macht sich alleine auf zum 3:0 – Abseits. Wunderschön. Wie so oft. Unvergessen. Unverzeihlich. Ich hatte es schon vermisst. Mann, der lernt das nicht, der kann das nicht. Und aus ist. Der erste Bundesligasieg gegen Hoffenheim. Das hat aber auch gedauert.

Erst einmal durchatmen, alles sacken lassen und die Mannschaft feiern. Ganz ohne Musikanlage. So ist es schön. Die Nummer eins im Pott sind wir, singt die Kurve. Das mag ja sein. Und was haben wir davon? Wer ist die Nummer eins im Land? Wir! Nur noch nicht auf dem Tableau. Noch nicht. Wir intonieren „Königsblauer S04“ während die Mannschaft dort unten ihre Runde dreht. Etwas verhalten heute. Na ja, so richtig überzeugend war das ja heute auch nicht. Früher hätten wir das als Arbeitssieg betitelt. Nicht mehr und auch nicht weniger. Dirk hat Baumjohann am Mikrofon. Na ja, Geplänkel halt. Wie ihm die Stimmung heute gefallen hätte, wollte Dirk wissen. Toll soll sie gewesen sein. Na, dann war ich wohl im falschen Theater heute. Ich fand uns heute eher schlecht. Aber das ist vielleicht ehr subjektiver Natur. Die Halle lehrt sich so langsam und ich sehe die Frau dort drüben sich auf den Weg machen. Na, dann kann ich ja jetzt auch gehen. Wir waren im Kuzorra verabredet. Bei Matthias dort oben ist es jetzt auch schon leer.

Mensch, ist das kalt hier draußen. Jetzt eine eiskalte Erfrischung. Ich liebe diesen Werbetext. Na, dann mache ich es halt so. Die Frau bevorzugt dagegen was Warmes. Im Kuzorra treffe ich noch flüchtig Stephan. Willi trompetet noch das eine oder andere Ständchen und eine Drei-Mann-Combo kommt vorbei getrommelt. Die saßen wohl auf der Gegengeraden, sagte die Frau, und machten die Nationalmannschaft auf Kuranyi aufmerksam. Na ja. Irgendwann machten wir uns dann rüber und begaben uns alsbald in die Horizontale.

Irgendwie habe ich den Eindruck, unser ganzes Spiel steht und fällt mit Kuranyi. Wenn er trifft, dann trifft er nach Belieben. Und wenn nicht, dann halt nicht. Aber er trifft zu wenig. Diese Großchancen, die er auslässt, sind einfach zu viele. Und immer diese Abseitsstellungen. Das macht mich wahnsinnig und regt mich auf. Kritische Masse Kuranyi, quasi. Oder?

Über Nacht hatte es gut geflockt und nun scheint auch die Sonne über Gelsenkirchen. Nicht nur im übertragenen Sinn. Blau und weiß, wie lieb’ ich dich.

9 Antworten zu “Kritische Masse”
  1. Meli sagt:

    Schöner Artikel, wenn ich auch mal wieder nicht in das Thema Kuranyi einstimmen kann… Langsam is auch mal gut, wie viele Tore muss er denn noch schießen, damit nicht ständig für jede Kleinigkeit, die passiert, kritisiert wird?

  2. awe sagt:

    schöner Bericht !
    Bei Kuranyi stell ich mich mal zu Meli: Kevin ist neben Burgsmüller und Gerd Müller der einzige, der in acht Spielzeiten hintereinander zweistellig getroffen hat. Da fallen mir auf die Schnelle jede Menge Topstürmer ein, die in dieser Aufstellung fehlen !!!
    Auch wenn mich seine Großchancen auch das ein oder andere Mal tierisch aufregen ;-)

  3. Enrico sagt:

    @Meli und awe:
    Ihr habt natürlich Recht. Aber, wo stünden wir, wenn wir nicht so oft ins Abseits laufen oder einfacht die Großchancen vereiteln würden. Das ist das, was mich nervt. So oft kritisiere ich nun auch nicht mehr, oder?

  4. ferlo04 sagt:

    Klaus Fischer hat meiner Meinung nach mal das passende über KK gesagt: “Er ist nach einem erzielten Tor satt und nicht gallig genug auf das zweite….”…..das ist aber auch das einzige was man ihm vorwerfen kann! Bei unserer Spielanlage ist es nicht verwunderlich, dass Stürmer des öfteren mal im Abseits stehen….

  5. DJ Dirk sagt:

    Nachtrag “der Neue an meiner Seite” war dieser hier: http://www.martinwilger.de/

    Er ist kurzfristig eingesprungen, Bernd musste wegen Krankheit passen am Samstag !

  6. Meerbusch 1904 sagt:

    In der letzten Saison hätte ich den Kommentar auch so stehen gelassen. Aber wie auch immer, der KK hat sich unter FM wieder hochgearbeitet. Klar, wenn der den Ball versucht mit dem Fuß anzunehmen, springt der ihm soweit weg, dass man unweigerlich an den Versuch einer Flanke denkt. Ist halt kein wirklicher Brasilianer.:-)…aber der ackert diese Saison noch mehr. Und 11 Tore sind heutzutage gut. Ohne KK würden die da nicht stehen, denn alle anderen schießen ja kaum welche. Mir fällt bei den Spielen eigentlich immer nur Ivan R. auf, der noch so spielt, als wenn der unglückliche Frikandel-Fred auf der Bank säße. Deswegen gebe ich dir bei Holtby recht. Und in der Rückrunde war nur das Spiel gegen unsere Cluberer ein wenig armselig. Dafür hat Baumi am Samstag ein, zwei schöne Szenen gehabt, die mich hoffen lassen. Also wie immer> Sieg ist Sieg!

  7. Schneemann sagt:

    Servus,

    und vorweg gleich einmal die Frage, ob wir nicht auf einem sehr hohen Niveau, Level oder was auch immer jammern?
    Zwei zu null gewonnen, iss doch Prima! Und so Stark wie die Hoffenheimer hier beschrieben werden, waren sie keines wegs. Die einzigste Situation die wirklich gefährlich war, war meines erachtens, als der Schiri Elfer geben wollte. Wie schnell sich ein Spiel drehen kann hat man ja in Bochum gesehen. Aber warum sollten wir nicht mal die sein, die ein Vorteil aus einer Fehlentscheidung haben.,!?

    Geben wir den Jungs einfach noch ein bischen Zeit, schließlich stehen wir auf platz drei und wenn mir das vor 12 Monaten jemand gesagt hätte, naja ihr wisst schon…
    Was den schrecklichen, also den Ivan angeht, habe ich doch Hoffnunng, das er jetzt seltener spielt. Nun ist die Transferperiode vorbei und FM muss ihn niemand mehr anbieten.
    Ja und KK, gut ein großer Fan werde ich wohl nicht mehr von ihm, aber er hat seine Kiste gemacht und wir haben den dreier. Was wollen wir mehr, wie oft hat er in der Vergangenheit sichere Buden nicht gemacht und jetzt wo er trifft, passt es auch wieder nicht.

    Und was hast du gegen warmes Bier ?? ;-)
    Ich saß am Samstag, mit Bademantel, Schalke Decke und Schüttelfrost vor dem TV, hey wie gern hätte ich irgendwo in einem ICE warmes Bier getrunken…
    Was ich sagen will, wir müssen immer schön bescheiden bleiben. Wieviele können sich die Eintrittskarte für ein Bundesliga spiel nicht leisten und wir können Bier im ICE trinken…
    Ich bin bestimmt kein Moral Apostel oder der Dalai Lama, aber wie gut es uns geht sollten wir nicht vergessen und wen es ein Grippe dazu brauch, anderen geht es noch viel schlechter…

    So, nun verkrieche ich ich mich wieder in mein Bett,

    Glückauf

  8. WILMOPS sagt:

    … schöne Geschichte …

    :-)

    Allerdings habe ich vieles an diesem Spiel anders erlebt.

    ;-)

  9. SPOX Blogschau sagt:

    [... Schalke vs. Hoffenheim

    Felix Magath ist der neue Kaiser. An ihm perlt alles Schlechte ab wie an einer Blume mit Lotus-Effekt. Der größte öffentliche Dachschaden seit Einführung von RTL II? Kein Problem. Ein Kader, größer als die Entourage von Mariah Carey wenn sie eine öffentliche Toilette aufsucht? Kein Ding. Einen Verein ins Titelrennen führen, bei dessen letzter Meisterschaft die Fotografen ihre Fotos noch an Höhlenwände gemalt haben? Null Problem.

    Mit dem lässigsten Grinsen seit James Dean hangelt sich der Kaiser der Neuzeit von Erfolg zu Erfolg. Mit der einen Hand greift er nach der Schale, mit der anderen designed er durch Handauflegen aus Kleiderbügeln neue Brillenfassungen. Und fast hätte er sogar das Unmögliche geschafft: Einen Schalke-Kommentar ohne Erwähnung von Kevin Kuranyi. Aber gegen die eigenen Blogger ist selbst Felix der Erste machtlos. Denn was lesen wir bei "Auswärtssieg!"? "Das Spiel beginnt. Und wie. Sehr pomadig, das ganze."
    (->Auswärtssieg!) ...]

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