Winterlöcher Teil II – Die Party geht weiter: Schalke – Hoffenheim 2:0
Geschrieben von: Oli4 in Liga, Profis (667 views)
Autsch! Das tat weh. Aber so richtig. Ein Stich mitten ins königsblaue Herz, ein Dolchstoß von hinten in den Allerwertesten hinein. Das 2:2 in allerletzter Sekunde beim VfL Bochum ließ zahlreiche Schalker nach dem Abpfiff lethargisch und fassungslos vor sich her starren, als hätten wir gerade ein wichtiges Pokalfinalspiel verloren. „Datt kann doch nicht sein! Nicht schon wieder wir – nicht schon wieder hier!“ Die Schalker Meute trat geknickt und enttäuscht den Heimweg an. Mit den eigenen Waffen von der grauen Maus „vonne“ Castroper Straße geschlagen. Gemein - aber zumindest wissen wir nun wie sich das anfühlt! Das Unentschieden eine gefühlte Niederlage. Vielmehr als der zu verkraftende „doppelte Punktverlust“ beunruhigte die königsblauen Massen jedoch die Frage, ob nun der von so vielen Fußballexperten längst erwartete – gar herbeigesehnte - Einbruch kommen würde. Würden die Blauen wie so oft - wie zu oft – in den vergangenen Spielzeiten nach einer Niederlage in einem entscheidenden Spiel einknicken, wie ein taumelender Boxer nach einem derben Genickschlag nicht wieder auf die Beine kommen, in der Liga durchgereicht werden? Es galt für die Verantwortlichen diesen fiesen Schicksalsschlag schnell auszubügeln und die Neugier auf die Maßnahmen und Reaktionen die Felix Magath - erstmalig mit einem Schalker Rückschlag dieser Größenordnung konfrontiert – in der Folgewoche ergreifen würde, die war groß.
Wer sich nun jedoch ausmalte, wie Felix seine 108 Lieblinge (36 Spieler à jeweils zwei Medizinbälle) stundenlang um den Berger See laufen lassen würde, der sah sich getäuscht. Ganz im Gegenteil: zähneknirschend nahm King Felix einen Teil der gefühlten Niederlage auf seine Kappe und gab den Jungs in der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen unseren „Angstgegner“ aus Hoppenheim (noch kein Bundesligasieg gegen die Rangnick-Truppe gewonnen - gab aber auch erst drei Begegnungen) all die Ruhe, Kraft und Konzentration die sie brauchte. Es kam sogar völlig anders als viele es erwartet hatten! In Anbetracht der Tatsache, dass die Transferliste der DFL am kommenden Montag schließen würde, gab sich das berühmt-berüchtigte Schalker Winterloch über dem Schalker Markt noch einmal die Ehre und kehrte zurück. Zwar galten neben Manu plötzlich auch Benny Höwedes und Rafinha als unverkäuflich-verkäuflich, aber trotzdem verkleinerte sich unser Kader innerhalb von nur wenigen Stunden plötzlich von 36 auf 13 Spieler, wuchs dann wieder auf 135 an um dann am Ende wieder bei 35 Kickern zu laden. Schon irre was sich da einige Journalisten-Jongleure so alles aus den Fingern saugen. Und kein Wunder das auch die Finanz-Jongleure mit unserem Geld nur Käse bauen! Wenn sie ähnlich arbeiten! Letztendlich verließ uns in der Woche dann doch ein „echter“ Schalker. Halil wurde zum Hessen und wechselte mit sofortiger Wirkung zur Eintracht. Schade eigentlich, schon der dritte waschechte GE’ler (nach Bruder Hamit und Mesut Özil) der vergangenen Jahre der es hier nicht so wirklich geschafft hat. Wir wünschen Dir trotzdem weiterhin viel Glück und Erfolg Halil! Und auch Lewis Holby wurde zur aktiven Nachbarschaftshilfe für eineinhalb Jahre – für mich völlig überraschend - nach Bochum ausgeliehen. Keine Ahnung was der Junge verbrochen hat – so richtig erschließt sich mir dieser Wechsel (noch) nicht – aber Magath schien von vorne herein nicht so wirklich mit ihm blau zu werden. Warten wir die weitere Entwicklung mal ab. Drücke auch Dir jedenfalls alle Daumen Lewis! Und auch Magaths Betreuer-Team vergrößerte sich wieder. Ronny Gersch, ehemaliger Pressesprecher von Energie Cottbus, verstärkt ab sofort das Team um den Magier Magath (mir graust es schon heute vor der Zeit „nach“ Magath, aber das ist ein umfassend-umschweifendes Thema was an einer anderen Stelle diskutiert werden müsste – und muss…).
Im Gegenzug wurde dann aber auch wieder Vollzug in Sachen Neueinkauf gemeldet. Ein wahrer Hexer, dieser Magath. Hao Jumnin - alias „Tao Tao“ - Mittelfeldgranate aus “Kina“, ist ab sofort stolzer Träger des königsblauen Trikots. Ein echter „Kina-Kracher“! Ob als sportliche Verstärkung oder als Marketinggag gedacht (man stelle sich vor, nur jeder hundertste Kinese würde sich ab sofort ein Re-Import-Trikot - ersatzweise auch ein Schweißband oder S04-Waffeleisen - des neuen Mittelfeldmotors kaufen, unser Verein wäre nicht nur auf einen Schlag konsolidiert, sondern auch steinreich!) steht noch nicht fest. Lediglich die Trainingskiebitze sind begeistert: endlich mal ein Neueinkauf den sie auf Anhieb erkennen! „Welcome auf Schalke Hao!“ Erst Kenia, jetzt auch noch „Kina“ - die Welt zu Gast bei Freunden…
Winterloch? Da war doch noch etwas? Richtig! Das Loch in der Donnerhallen-Decke, der berühmte Schalker Dachschaden – auch er sollte noch einmal für Furore sorgen. Von wem auch immer in Mexikos brütender Sonne geknüpft, würden es die neuen Dachmembranen nicht zeitig von Übersee bis an den Emscherstrand schaffen und so kündigte sich für die bedauernswerten Schalker unter dem Loch ein erneutes „Freiluftspiel“ – quasi „Parkstadion light“ - an (wenigsten von Ben Hur werden wir verschont). Zwar versprach man den zahlenden Besuchern sie bestens mit tollen Regencapes des Vereinsausrüsters zu versorgen, bei gefühlten Minus 1904 Grad, Schneefall und eisigen Polarwinden für viele sicherlich jedoch nur ein schwacher Trost. Magath versprach zumindest dafür zu sorgen, dass den Leuten von alleine warm (ums Herz) werden würde. Winter ist halt Winter, scheinen derzeit aber viele Menschen in der Hoffnung auf eine rasend schnelle Erwärmung des Erdballes und mittelmeerähnliche Klimaverhältnisse „anne“ Ruhr vergessen zu haben…
Und dann ist er auch schon wieder da, der magische Samstag und plötzlich bekomme ich es mit der Angst zu tun. Nein, nicht wegen der TSG Hoppenheim. Die interessiert keinen Menschen mehr, mangels Erfolg sind sie genau da wo sie auch hingehören, im totalen NICHTS. Der „Hopp-Hype“ hat sich dahin verabschiedet, wohin er auch gehört: ins Niemandsland. Erfolg lässt sich halt doch nicht so leicht kaufen und planen. Nein, vielmehr sitze ich im „Unkel“ und schaue ängstlich und gebannt auf den Monitor auf dem bei „LIGA-LIVE“ die Nachmittagsbegegnungen des 20. Spieltages laufen. Und wenn mich meine Zahlenschiebereien nicht täuschen, dann könnten wir mit einem Heimsieg gleich – es wäre der Fünfte in Folge – unseren Abstand auf Platz 6 auf sage und schreibe 13 (!!!) Punkte ausbauen! Und das vor dem Hintergrund der „verlorenen“ Partie (ohne die es dann sogar schon 15 wären) gegen Bochum. Wie unheimlich. Hoffentlich geht’s diesmal gut…
Unheimlich wird’s dann auch in der Donnerhalle. Dass es verdammt kalt ist, damit musste und durfte man rechnen. War ja auch schon gegen Mainz und Nürnberg so. Wird wenigstens das Bier nicht so schnell warm. Aber wer spricht denn da plötzlich zu mir? Eine fremde Stimme hat sich an DJ Dirks (der kommt doch sicher aus dem Ski-Urlaub, ist ja fast so gülden gebräunt wie der Asa) Seite gesellt, Bernd Scheffler ist für heute krank entschuldigt. Kann mir gut vorstellen, dass Schlammi jetzt gerade ein kleinwenig angesäuert ist, wäre sicher auch gerne eingesprungen. Werde ihn morgen mal fragen…
Und dann geht es fast auch schon los. Die Blauen spielen – das ist Magaths heutige Überraschung für uns – mit exakt derselben Aufstellung wie auch schon gegen Bochum, und vor allem mal wieder zuerst in Richtung die Südkurve. Bedeutet, die Tore gegen (ersatzgeschwächte) Hoffenheimer werden in der zweiten Halbzeit direkt vor unseren Augen fallen. Und das ist auch gut so! Manu winkt uns zu, die „Boss-Binde“ stolz um seinen Schnapper-Arm angelegt – und dann erfolgt der Anpfiff zu ungewohnter Anstoßzeit.
Ich möchte nicht von einem Schalker Kreisel oder gar einem Sturmlauf sprechen, aber was ich in den kommenden 90 Minuten von meinen Knappen sehen darf ist dann doch sehr überzeugend. Sanchez wirbelt, wie auch schon in Bochum, links – Farfan rechts, Bordon kann sich hinten an Benny aufrichten und Kevin avanciert so langsam aber sicher zu unserer „Waffe“ mit Treffergarantie und somit natürlich auch zum Publikumsliebling. Zumindest für einige. Als, nach wunderschöner Vorarbeit durch den wundervollen Rafinha (mittlerweile auch schon für den FC Bayern, den VfL Wolfsburg, Juventus Turin und Atletico Madrid unter Vertrag) eben dieser „Kaku“ nach nur 19 Minuten und 04 Sekunden den Ball butterweich zum 1:0 für uns ins Tor lupft, spürt man förmlich, wie den Leuten zu Eisblöcken gefrorene Zentnerlasten von den Schultern purzeln. Nein, das gibt heute keinen Einbruch. Die Jungs sind stabil, voll konzentriert! Und dieser Kevin, ja der ist einfach unglaublich. Scheiß was auf sein elftes Saisontor (!), viel wichtiger ist: es sind immer die wichtigen und entscheidenden Führungstore die er in dieser Saison macht. Und davon hat er mittlerweile mehr zu Buche stehen als der Rest der bankdrückenden Ex-Kollegen aus der Nationalmannschaft zusammen gerechnet. „Kuranyi – so gut war er noch nie!“ Wird sicher schwer für den Bundescrèmer auf Kevin in Südafrika zu verzichten, zumindest wenn er so weiter macht. Mir ist es Wurscht. Hauptsache Schalke gewinnt, bis wir Deutscher Meister sind. Oder so. DJ Dirk stellt bei der Durchsage des neuen Spielstandes anschließend trefflich fest, dass da irgendwer ein kleinwenig genuschelt habe, und so wird der neue Spielstand erneut durchgegeben. Leider nur einer der wenigen Momente in welchem die „Donnerhalle“ – also wir - heute in der ersten Halbzeit mit dem Niveau unserer Truppe mithalten konnten. Da herrschte teilweise Eiszeit, eine ganz schwache Stimmung, aber man kann seine erfrierende Stimme ja auch schlecht mit einer langen Unterbuchse wärmen…
Zur Halbzeit gibt’s für die Knappen dann Applaus von allen Seiten und alles strömt ins Warme um sich zu wärmen. Die elf Knappen zum Pausentee in die Kabine, die Schalker auf den Tribünen in die Promenaden und Toiletten um sich zumindest ein kleinwenig zu erwärmen, sich `nen Kaffee, Kakao oder Glühwein zu schnappen oder um die Hände unter warmen Wasser aufzutauen.
Und so kommt es, dass aufgrund des Massenandranges an den Promenaden-Kiosken und Klos zahlreiche Blaue nicht live miterleben, wie unser Kopfballungeheuer Sanchez den Hoffenheimer Beck im eigenen Strafraum blitzsauber von den Beinen holt und Schiri Meyer souverän auf Elfmeter - ne, doch Eckstoss entscheidet. Glück gehabt! Zu Recht echauffieren sich Rangnick und die (vielleicht) gut 400 mitgereisten Hoffenheimer über diese Fehlentscheidung, aber auch eine Dunkelrote Karte für den Hoffenheimer Eichner nach nicht einmal 30 Minuten wäre mehr als berechtigt gewesen. Ausgleichende Gerechtigkeit? So kommt es nun einmal im Fußball wie es kommt. Fast im direkten Gegenzug Eckball für die Blauen vor unseren Nordkurven-Augen. Rakitic läuft an und der Ball kommt tatsächlich an, aus dem Hintergrund müsste Schmitz schießen….Schmitz….TOOOOOR! Der teuer erkämpfte Glühwein, der tapfer errungene Kakao fliegt durch die Lüfte, Königsblau hat den Sack zugemacht, dem ersten Bundesliga-Sieg gegen Hoffenheim steht nichts mehr im Wege. 2:0 nach 49. Spielminuten, Schalke hält dem Druck überzeugend stand und erzeugt selbst Druck auf die Tabellenspitze. Die Donnerhalle – zwar ohne wirklich viel Donner heute – sie wird wieder zur Festung! Seit acht Heimspielen sind wir mittlerweile ungeschlagen, zum fünften Mal dabei hinten zu Null. Das gab es letztmalig unter Huub in 1996/1997. Schalker Beton halt!
Der Rest ist nur noch Amüsement und Wechseltheater: „Baumi“ kommt zu seinem ersten richtigen Heimspiel, mit stehenden Ovationen wird „Hugo“ Vincente Sanchez förmlich vom Platz getragen. „Wir wollen Tore sehen“ skandiert der Block 41 Mitte der zweiten Spielhälfte – und prompt kommt auch der schwer nervöse Neu-Norweger zu seinem ersten Ligaeinsatz. Last - not least taucht plötzlich auch der schon verschollen geglaubte „Elefantino“ Mineiro wieder auf und gibt seinen Einstand für 2010. Lediglich den „Asa-Tor“, wenn auch von den Schalker Massen beim „Warm-Up“ vor – als auch von - der Nordkurve gefeiert, lässt der Trainer Magath erneut nicht ins Spiel. Ich könnte mir mittlerweile gut vorstellen, dass dieser Umstand mit einer verdammt gut dotierten Einsatzprämie zusammenhängen könnte, die der Manager Magath dann doch gerne für weitere Neuverpflichtungen einbehält. Im Übrigen - dies sicherlich das einzig spannende für die berichtende Journalisten-Zunft in der zweiten Halbzeit an diesem wunderschönen Samstagabend noch: was tut sich da bis Schließung der Transferliste noch…?
Das Spiel ist aus. Nun sind es tatsächlich schon unglaubliche 13 Punkte bis zum sechsten Tabellenplatz. So richtig kann es, so glaube ich, zumindest noch keiner glauben. Was ich ebenfalls nicht glauben kann und will ist, dass die Mannschaft bei ihrer verdienten Ehrenrunde vielleicht so gerade noch mit 20.000 Schalkern feiern kann. Kälte hin, Winter her – das war von „uns“ mal wieder eine wenig berauschende Leistung heute. Verglichen mit dem was (stimmungstechnisch) geht, gemessen an dem was wir von unserer Truppe immer einfordern und erwarten – bei gleichzeitiger Betrachtung der unglaublichen Ergebnisse und Tabellensituation unserer Knappenkids, waren die Schlechtesten heute im Stadion wir. Da ab sofort nur noch echte „Knallerspiele“ auf dem Heimspielzettel stehen wird das hoffentlich ab sofort wieder anders, besser. Mensch Leute, gebt Gas – die Jungs haben sich das doch mehr als verdient!!! Aber vielleicht empfinde ich das ja auch nur alleinig so. Und das Dach könnt ihr von mir aus auch - so lange wir die Heimspiele gewinnen - offen lassen…
Zwei Erfrischungsgetränke später geht es in eisiger Kälte heim. Einige abwandernden Schalker bewegen sich auf dem verschneiten und eisigen Boden so, als wären sie in Trance, als würden sie dem unerwarteten Höhenflug immer noch nicht trauen. Ich denke, den Auftakt ins 106. Schalker Jahr darf man durchaus als gelungen bezeichnen. Zumindest gestärkt geht es in die nächste Woche - und die hat es bekanntlich in sich.
Nachtrag: ein schöner Sonntag!
Bekanntlich lässt sich so ein Wochenende mit einem Sieg der Knappen im Rücken viel besser genießen. Verlieren die „Lüger“ dabei auch noch, trägt es bestimmt nicht gerade zur Verschlechterung der allgemeinen Stimmung bei (ist umgekehrt sicherlich nicht anders). Zusätzlich dazu gab es an diesem Sonntag am Schalker Markt allerdings noch eine weitere Neuverpflichtung zu vermelden: der junge Schweizer Stürmer Mario Gavranovic von Xamax Neuchâtel verstärkt ab sofort den Kader der Knappen. „Schalke such den Superstar“ geht weiter. Somit hat King Felix kurz vor Ende der Transferperiode noch einmal zugeschlagen. Was er damit nun genau bezweckt wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Einen Antrag bei der DFL um mit zwei Mannschaften in der Bundesliga spielen zu dürfen gibt es (noch) nicht. Natürlich wird es auf der längsten Ersatzbank der Welt, auf dem Trainingsgelände als auch im neuen Mannschafts-Gelenkbus eng – aber dass Magath großartig zockt kann man sicherlich ausschließen. Der denkt sich was (nachhaltiges) dabei. Und dass wir die Qualifikation für Europa jetzt noch verspielen, daran glauben selbst die größten Pessimisten wohl nicht wirklich mehr. Ich jedenfalls fange vorsorglich schon einmal an zu sparen – und freue mich auf die kommenden zwei Klassenausflüge in den Breisgau und (vor allem) zur Bremer Brücke…



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Schön die Stimmung eingefangen, vielen Dank, dein Appell an uns alle (ich schließ mich da einfach mit ein, auch wenn ich nicht so oft da bin) finde ich gut und würde ich sofort so unterschreiben, auch wenn man das vor der Flimmerkiste nicht so mitbekommen hat. Mikro stand ja auch vor N5, man hat in der Zwoten öfter mal den Manu brüllen hören. :)
Das Wochenende war fast famos, wir gewinnen, Lüdenscheid geht kläglich unter beim VfB, dabei waren die doch schon Meister und haben die CL gewonnen, versteh ich gar nicht! Zu guter letzt enttäuscht mich auch Leverkusen nicht, die Bauern sind wieder nur auf Platz 2.
Und ich sach jetzt mal so ins Blaue: Der Februar wird uns alle noch so richtig nackisch mache… Wir sprechen uns am 27.2 noch mal… :)
Ähm, Meli,
wat heisst dat gez, wenn Du sagst, “der Februar wird uns alle noch so richtig nackisch mache…” Is dat dann jovel oder kriegen wir die Pimpernellen?
Wahrscheinlisch kannst Du, Matthias, das aber auch übersetzen, da Du ja zumindest Bundesländlich ausser selben Ecke kommst.
Also, ich komm ja auch aus dem schönsten Teil Deutschlands, aber bei uns bedeutet “nackisch mache” auch nackisch mache im Wortsinn.
Hmmm, ob sie narrisch mache sagen wollte? Narrisch mach aich mich owwer jed Woch, wann aich zum Spiel fohrn, dodefir brauch aich koan Februor un aach kon Mäzz.
Mal wieder genial! Wurde jetzt aber auch Zeit, dass du dich mal wieder zu Wort meldest….
Zur Stimmung am Samstag gebe ich dir vollkommen Recht - aber das ist ja nun schon seit Jahren so und große Hoffnung auf Besserung habe ich mittlerweile nicht mehr….ab und an ist es mal wieder ok - aber mehr auch leider nicht. Also ich muss gestehen, dass mir die Auswärtsspiele seit Jahren daher schon wesentlich wichtiger sind….dort treffe ich (fast) ausschließlich nur auf gleichgesinnte…..deswegen könnte ich auch seit Wochen schreien, dass wir das erste Mal seit zig Jahren für ein Spiel (Osnabrück) aus der Verteilung geflogen sind….aber so ist`s Leben halt:)
Übrigens:
“Lediglich die Trainingskiebitze sind begeistert: endlich mal ein Neueinkauf den sie auf Anhieb erkennen! „Welcome auf Schalke Hao!“ Erst Kenia, jetzt auch noch „Kina“ - die Welt zu Gast bei Freunden.”
Weltklasse dieser “Ausspruch” - erst Recht wenn man sich einen typischen Trainingskiebitz dabei bildlich vorstellt!
über watt ihr euch Gedanken macht, Jungs… :)
Ich sag das voll oft “Ich mach mich gleich naggisch vor Freude!” aber woher das kommt, ich bin ja sozusagen bilingual erzogen worden. Hessisch und Pott, da kann man schon mal durcheinander kommen…
Toko, dich und awe erwarte ich beim Derby auf ein Pilsken… wo ihr doch gegen Wolfsburch schon unauffindbar gewesen seid… :p
@ Oli4: “Erst Kenia, jetzt Kina” ein absoluter Knaller in einem - wie immer - lesenswerten Bericht!
@ Meli: Ich ziehe ernsthaft in Erwägung mir erst die Ehre und anschließend die Kante zu geben ;-)
@ Schmiddy: “schönste Gegend der Welt” …. pfffff ;-)