Nach oben is immer Luft, oder auch „Zweimal Bochum heute, jetzt gehn mer heim!“
Geschrieben von: Meli in Liga, Profis (933 views)
SGE – Der geilste Club der Welt 1:4
„Jetzt setz dich endlich ma hin und schreib ma den Artikel!“ mault Matthias mich an, natürlich in dem freundlichsten aller freundlichen Töne. Aber ich kann nicht. Zehnmal habe ich mit dem Derbybericht angefangen, genauso oft wieder abgebrochen. Was soll ich schreiben? Meine gefühlten Erinnerungen belaufen sich im Moment auf „Bier, Bier, Schnäpsken, Bier, halbes Mettbrötchen, ein Elfmeter, der Ausgleich, Ivans Schuß und dann nur noch bunte Punkte.“ Ein Meer von Abermillionen Gefühlen rast durch meinen Körper, seit Jahren Fan von dem Verein, auf Kohle geboren und das Ruhrgebiet als große Liebe erkoren, das Heimweh nie richtig stillen können, Zuhause drei Spiele gesehen, nur einen Punkt geholt und immer wieder sehnsüchtig durch den Fernseher durch auf die Nordkurve gesehen, wenn die Welle kam um die Mannschaft gebührend nach einem Sieg zu verabschieden. Diese Ehre wurde mir verwehrt. Und nach jedem gewonnenen Spiel habe ich zu meinem Bruder gesagt „guck mal, irgendwann, dann stehen wir auch mal da, wenn wir gewonnen haben!“ Dass dieser Moment bei dem 135. Derby sein, wird, Leute ich sag´s euch, damit habe ich am allerwenigsten gerechnet. Vielleicht wird es so wie nach dem Spiel in München, wo ich ähnliche Gefühlswelten durchlebt habe, naja, sagen wir ansatzweise durchlebt habe, ich aber erst Wochen später das alles zu Papier bringen konnte. Und verrückterweise alles noch bis ins kleinste Detail im Kopf hatte. Aber das Derby und alles drum herum jetzt aufzuschreiben? Nein, das kann ich nicht. Noch nicht!
Sowieso sind die Tage danach alle in Watte gehüllt. Ich habe noch Urlaub, nach dem Derby hilft eigentlich nur der öde Alltag als Ablenkung, aber ich verbringe die Tage mit Sauna, Massage, Lesen und mit dem Kopf noch vollkommen im Ruhrgebiet. Selbst am Freitagabend, als ich die komplette Garnitur vom Derbysieg wasche, um sie für den ersten Auswärtssieg der Rückrunde parat zu haben, kommt nicht das übliche Kribbeln hoch. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht so wirklich überzeugt bin, in Frankfurt die drei Punkte mitzunehmen. Noch nicht mal die Aussicht, dass Matthes samt Göttergattin bei uns im gleichen Block, nur wenige Plätze getrennt, sitzt, worauf ich mich doch vor Wochen noch so gefreut habe, lässt mein Herz höher schlagen. Verrückt. Was ist nur los mit mir? Im Grunde, was soll denn jetzt auch noch groß kommen? Zwei Derbys gewonnen, das Letzte mit einem Donnerschlag, von mir aus können wir uns jetzt mit Platz 5 verabschieden. Zu mehr scheint meine Kraft nicht mehr zu reichen. Oh je, mir graut Böses. Wenn die Jungs auch so denken? Dann wird es genau das Spiel, was ich im Gefühl habe. Doch dann auf dem Weg zum Bus mit Mama und Bruderherz im Schlepptau, da fängt es leicht an zu kribbeln. Erst definiere ich es als Sodbrennen, das kalte Colabier soll Schuld haben. Aber schon bei dem Gedanken daran, einmal im Jahr als „richtig“ Blau-Weißer durch Offenbach zu marschieren, wird mir mulmig. Angenehm mulmig.
In der Bahn treffen wir auf zwei Gleichgesinnte, die schon fast erschreckend froh sind uns zu sehen. „Hier sind nur Frankfurter, endlich mal treffen wir auf Schalker.“ Und tatsächlich, im Gegensatz zu den letzten Jahren sind wirklich erstaunlich wenig Schalker in der Bahn. Auch am Hauptbahnhof steigen kaum welche zu. Merkwürdig. Kurz vor Niederrad singen ein paar Eintrachtler „Eure Eltern gehen zum BVB!“ Erstaunt sehe ich meine Mutter an. „Watt machst du?“ Die Eintracht-Fans um uns herum können sich ein Grinsen nicht verkneifen. Bei „Eure Mütter gehen zum BVB!“ steht meine Mutter in der proppe vollen Bahn auf und ruft „Stimmt überhaupt gar nicht!“ Ich zerre sie am Mantel wieder auf ihren Platz. „Mama, bitte, den Hooliganstatus haben wir sowieso weg, mach es nicht noch schlimmer!“ Am Stadion angekommen, wissen wir schnell warum die Bahn schalkelos ist. Die Meisten sind mit der anderen Bahn vom Hauptbahnhof gekommen. In mitten von diesem Pulk reihen wir uns ein, mein Bruder strömt bald aus, um das Bier wegzutragen, als mir auffällt, „Ich muss auch!“ Als Frau nicht gerade einfach, hier mal eben in den Wald zu gehen. Auch noch im Winter. Im Sommer als Depeche Mode zu Gast war, da war das kein Problem.
Weil wir das Gedränge am Haupteingang hinter den Kassen schon kennen, wollen wir dieses Mal einen anderen Eingang nehmen, die Blase drückt, viel Zeit bleibt also nicht. Aber mit mir hat heute keiner Erbarmen, ich werde genervt und zickig, weil vor mir mal wieder gefühlte 3 Millionen Menschen durch 5 Tore wollen. Liebe Eintracht, bitte bitte bitte, kann man da nicht mal was machen? Oder stellt wenigstens ein Dixie-Klo am Eingang auf. Mitten in meiner Konzentrationsphase auf die Anzahl der Nadeln, die die Tanne neben mir hat, stört mein Bruder, natürlich in dieser Ausgangslage mit etwas total Unwichtigen. Und klar gebe ich auch irgendwas Blödes als Antwort. „Dann geh doch auch in Wald!“ raunzt er mir zu. „Ja klar, ich stell mich mitm nackten Arsch hinter den 2 cm breiten Baum da vorne!“ schimpfe ich. Die Schalker um uns herum fangen an zu lachen, besondere Situationen erfordern manchmal einen besonderen Wortschatz. Dann ENDLICH! Ich bin durch, meine Mama auch, knapp hinter uns mein Bruder, ich rufe noch irgendwas, von „Wir sehen uns am Block!“ und laufe schnell los. Rennen geht schon nicht mehr. Kurz vor unserem Block und im Gästebereich blicke ich hinter mich und entdecke erstaunt, dass Beide mit mir Schritt gehalten haben. Also alles hört auf mein Kommando. „Du holst die Möchtegern-Knappen-Karte, du stellst dich zum Bier, ich geh aufs Klo, wir treffen uns gleich wieder hier!“
Die Schlange vor dem Frauenklo überrascht mich nicht, eher die Dame, die meint, wenn sie drängelt geht es schneller. Was ich jetzt nicht gebrauchen kann, ist eine Fremde, die mir ständig ihren Bauch in den Rücken drückt und alle 30 Sekunden in mein Ohr stöhnt, weil sie auch mal dringender wo hin muss. Als ich kurz davor bin mich umzudrehen, um der Dame ordentliches Anstehen beizubringen, bin ich schon dran. Ist vielleicht auch besser so.
Erleichtert und voller Euphorie gehe ich zurück zu unserem Treffpunkt, es ist 20 Minuten vor Spielbeginn, Matthes, mit dem wir uns eigentlich vor dem Spiel treffen wollen, wird schon längst drin sein, vermute ich. Als ich meine Mutter sehe, muss ich lachen. Sie ist zur Hälfte voll mit Bier. „Ich bin gestolpert“, erklärt sie mir weinerlich. Wieso kann in meiner Familie keiner Bier holen? Mein Bruder hat erst beim Derby das Unmögliche geschafft und einen vollen Träger auf dem heiligen Arena-Boden vergossen, weil das Ding aus Pappe gerissen ist. „Hau ihn um!“ hat noch einer von hinten gerufen. Aber immerhin, es hat ja Glück gebracht. Vielleicht auch dieses Mal.
Oben im Block entdecke ich sofort Matthias und Effi gerade mal 5 Plätze weiter. Matthias starrt stur an mir vorbei, ich falle fast über die Brüstung beim Winken und auf mich aufmerksam machen. Irgendwann registriert mich Effi, zeig auf meine Haare. Ach so, ja die sind jetzt anders. Ich klettere über die anderen Plätze, großes Hallo hier, großes Hallo da. Ich gebe meine Skepsis über die kommenden 3 Punkte weiter, die allerdings bei den Beiden nicht wirklich auf Verständnis stößt. Erst als ich erkläre, dass Bordon und Farfan nicht mitspielen, kommt das „Aha-Erlebnis“. Aber trotzdem bleiben beide ruhig. „Dann wird das wohl nix mit 1:0 Bordon und 2:0 Farfan“ lacht Matthias. Nee, datt wird dann wohl nix.
Ich krabbel zurück auf meinen Platz, als ich merke dass es ungewohnt nass an den Füßen wird. „Och nee, Mama. Du hast deine Cola umgeworfen!“ stöhne ich. Unschuldig blicken mich zwei Augen an. „Hab ich nicht gesehen!“ Jetzt haben wir endgültig Derbyverhältnisse. Zu mindestens untenrum. „Und ihr seid richtige Schalker?“ fragt mich der nette Mann neben mir. Ich stutze kurz. Sind wir richtige Schalker? „Ja, also wir sind da geboren, alle Mann hoch, aber wir wohnen mittlerweile schon Ewigkeiten hier im Rhein-Main-Gebiet.“ Der Mann freut sich. „Ich komm aus Mömbris. Da wo der Westermann her kommt, neben Aschaffenburg!“ Ich klatsche in die Hände. „Großartig, Mömbris für Westermann der heute spielt, Aschebersch für Magath. Na, wenn das mal kein Omen ist!“.
Das Spiel beginnt, unter uns tanzen die „Stehkurven-Schalker“, ich muss mich mehrmals zusammen reißen um mich auf das Spiel zu konzentrieren und nicht ständig runter zu sehen. Wir stehen gerade alle und singen wieder irgendwas vor uns her, da fällt eine Ecke. Skeptisch versuche ich zu entdecken, wer sie den schießt. Stehen bleiben, weil eh gleich ein Tor fällt, oder hinsetzen, weil Rakitic schießt? Der schießt tatsächlich, kurz und knapp, naja, das kennen wir ja, Rafinha nimmt die Pille an, wummst sie nach vorne, da steht Matip, frisch von seinem ersten Länderspiel zurück gekehrt, Goldköpfchen at it´s best, TOOOOOOOOR! Um uns herum fliegt so viel Bier, ich sehe nur noch Becher und Inhalte durch die Luft fliegen, ich drücke Mama, schubse das Bruderherz, herze den Ascheberscher, alles wird gut. Gerade will ich mich setzen, oben am Kopf zieht es so dermaßen, dass man es stehend im Block kaum aushält, wieder ein Freistoß. Schmitz legt sich den Ball zurecht, ich bleibe gleich stehen, der gute Schmitz, der sich bei der 3. Halbzeit am Samstag so unglaublich sympathisch in unser Herz gelacht hat. Die Frankfurter werden jawohl nicht den gleichen Fehler machen wie die Lüdenscheider? Neben mir fliegt schon wieder Bier, ohrenbetäubender Jubel bricht aus. Die Jungs hinter mir, jetzt schon nicht mehr Herr ihrer Kräfte, stützen sich kurz bei mir ab, weil sie sich so ausgelassen freuen. Tatsächlich, der Ball ist drin, nach 15 Minuten führen wir 2:0 auswärts, bei der Eintracht, ich glaub ich werd bekloppt. Dann wird auf der Tafel angezeigt, dass Köln 1:0 führt. Podolski. Bei uns auf den Rängen geht der Jubel los, alle spielen für uns. Auch die Bremer bekleckern sich nicht mit Ruhm, liegen ebenfalls hinten gegen Stuttgart.
Die nächste halbe Stunde wird mäßig, die Schwarz-Weißen wollen, aber irgendwie auch nicht. Altintop rennt wie ein Verrückter, aber nach vorne geht gar nichts. Spielt also auch nicht anders wie auf Schalke halt.
In der Halbzeitpause versuche ich Matthias und Effi über Handzeichen zu vermitteln, ob wir uns vor dem Block treffen, die Koordination müssen wir noch üben, irgendwie bleiben wir alle an unserem Platz stehen. Bis ich schließlich uns drei schnappe und wir uns zu den Beiden über die Sitze quetschen. Da stehen wir also, zu fünft auf eigentlich zwei Sitzen, freuen uns über das doch gute Spiel und reden natürlich über das letzte Bombenspiel. Derbyerfahrungen sind doch die Besten irgendwie. Wir machen noch ein Foto zu fünft, endlich mal, in München hatten wir das irgendwie vergessen. Es wird ein tolles Foto. Eines für meine Ahnengalerie. Beim Verabschieden tippen wir alle noch das Endergebnis, „ein 0:4 wäre natürlich geil!“ rufe ich. Matthias sieht das bisschen anders. „In Bochum dachte ich auch nicht, dass wir noch 2 Tore kriegen!“ Ich lache und bekomme gleichzeitig Angst. Wenn wir das noch aus der Hand geben? Wäre ja wirklich nicht das erste Mal.
Meine Mutter ist noch nicht mal von der Halbzeit-Klopause zurück, da muss der Manu schon hinter sich greifen. Kollektives Entsetzen im Block. Im Kopf höre ich nur noch „Bochum, Bochum, Bochum!“ Wütend schnaube ich vor mich hin, so eine Schei***, vielen Dank auch. Matthes, der war ja fast mit Ansage. Ich blicke hinüber, über die anderen Plätze hinweg, sehe starre Gesichter, die den Düsseldorfern gehören. Die denken wohl jetzt das Gleiche wie ich.
Und jetzt fängt das Zittern wieder an. Die Eintracht gibt Gas, drückt hier, drückt da, Manu hält zweimal wirklich gut, „Was ein Glück haben wir den im Tor“, rutscht es mir beide Male heraus. Altintop stürmt nach vorne, ich halte die Luft an, und frage mich im selben Moment wieso eigentlich, denn kurz vor Manu verlässt ihn doch der Mut und das Ganze wirkt eher wie einem Rückpass. Aber dann kommt er, Ivan der Schreckliche, bei dem der Knoten wohl wirklich nach dem Derby geplatzt ist, und vollstreckt zum 3:1 direkt vor unseren Augen. Schon wieder das wichtige Tor, unsere Kurve ist ein Tollhaus, keiner sitzt mehr, ich bekomme eine volle Ladung Bier in den Nacken, scheißegal, der Drops heute ist gelutscht. Ich balle die Fäuste, jubel rüber zu den eben noch blassen Gesichtern vom Rhein, Effi strahlt über beide Ohren, um mich herum nur glückliche Gesichter, eine Frage, die bleibt: „Wenn man Schalke hat, wer brauch da noch Drogen?“
Das vierte Tor von Kuranyi ist die Kirsche auf einem grandiosen Spiel. KU-RA-NYI, zieht es durch die Ränge, und selbst von hier oben kann ich sehen, dem geht das runter wie Öl. Wollen wir doch mal sehen, ob der wirklich nächstes Jahr nach Juve geht. Die Chance auf die Unsterblichkeit, die ist in den nächsten 04 Jahren nirgends so groß wie bei uns. Und ich bezweifle, dass ich das einen von den Jungs da unten sagen muss. Der Schlusspfiff geht im Brüllen unter, alle liegen sich in den Armen, kaum einer geht. Langsam kommen die Knappen in die Kurve, hier sind alle außer Rand und Band. Asa wird von Manu mit handfesten Argumenten auf den Zaun geschickt. Die Kurve singt fordernd „Gerald Asamoah, oh oh oh oh oh…“ Dann tanzen wir gemeinsam mit unserer Mannschaft, das Stadion bebt, obwohl nur noch Blaue hier sind. Und mit Fug und Recht sage ich UNSERE Mannschaft. Wenn de das siehst, da kannze nur Pipi inne Augen kriegen.
Während die Jungs zum Auslaufen geschickt werden, kommt mir ein Honigkuchenpferd in Gestalt der holden Griechin entgegen, „Mein Verein hat heute gewonnen, und deiner?“ Ich gucke nur verdutzt. Wie jetzt? Mein Adrenalin ist immer noch über dem Grenzwert, ich versteh gerade nix mehr. Welchem Verein gehört sie denn noch an? Lachend gibt sie auf, der Witz ist um die Ecke, erst als Matthias sich dazu gesellt, dämmert es mir langsam. Ich drücke beide an mich, ich könnte noch immer die ganze Welt umarmen. „Jetzt wird’s noch mal richtig lustig da oben.“ Matthes, wie immer skeptisch in solchen Prognosen, will lieber noch das Nürnbergsspiel gegen Leverkusen abwarten. „Ich sach dir Matthes, die Fanfreundschaft zu Nürnberg wird morgen noch größer sein,“ lache ich. Heute wissen wir alle, ich sollte dieses Mal endlich mal recht behalten.
Noch immer sind viele Schalker da, beim Auslaufen müssen die blau-weißen Kämpfer noch über den Rasen in unsere Richtung rutschen, erst nach der vierten Runde verlassen fast alle Schalker das Stadion. Wir bleiben noch, quatschen hier, machen Fotos da, lauschen gebannt der Pressekonferenz, verstehen allerdings kaum ein Wort. Liegt daran, dass mein Bruder mal wieder das Singen für sich entdeckt hat. Draußen im Vorhof trifft er auf Gleichgesinnte. Wir Frauen hüpfen uns zu „Gelsenkirchen, Schalke 1904“ warm, mittendrin erwähne ich kurz nochmal meine Angst, dass das heute ein Trauma wie Bochum hätte werden können. „So, zweimal Bochum heute, jetzt gehn mer heim.“ beschließt Matthias und ich grinse „Da haste mir ja ne schöne Überschrift für meinen Bericht als Vorlage gegeben.“
Wir verabschieden uns schweren Herzens von den beiden Düsseldorfern, aber immerhin, man sieht sich ja schon in fast zwei Wochen wieder. Dann mit de Omma an meiner Seite, wenn das kein Omen ist, dann weiß ich auch nicht.
Auf dem Weg zur Bahn nehmen wir noch ein Getränk mit, zum Stimme ölen, unterhalten uns mit ein paar Frankfurtern, die entsetzt feststellen, dass wir nicht nur Schalker, sondern auch noch Offenbacher sind. Deswegen fahre ich doppelt gerne nach Frankfurt.
In der Bahn finden einige der Verlierer, dass wir mit Glück gewonnen haben. Wie immer. Auch das Echo der Presse wird am Sonntag das Selbe sein. Doch bevor ich wütend werde, ein Blick auf die Tabelle. Auf Platz 2 lässt sich der Schwachsinn echt gut ertragen.
Als wir die Bahn in Offenbach verlassen, guckt einer der Frankfurter bedeutungsvoll. „Ihr werdet Meister. Ehrlich, nach so einem Spiel, kann man eigentlich nichts anderes werden.“ Mit einem „Jaja, wir werden sehen!“ verabschieden wir uns.
Aber noch nie war die Unsterblichkeit so greifbar nah. Genießen wir es. Bis Freitag. Und dann???
Ich sach ja, nach oben is immer Luft…




Saison 2010/2011
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Sehr schöner Erlebnisbericht.
Liebste Meli … sehr, sehr schön !
Leider nur vor dem Fernseher ging´s mir doch ähnlich. Ich hatte auch kurz “Pochum” im Kopf, aber Ivan hat mich eines Besseren belehrt :-) … ach ja, und Bier ist auch nicht geflogen ;-)
Hoffe dann noch auf den Derbybericht!
Glückauf aus GE.
“gemault” hab ich aber nicht. Bin, wenn ich mich nicht irre, auf Knien zu ihr hingerobbt und hab gefleht. Oder so. Man kann sich ja nicht an alles ganz genau erinnern nach so’nem Sieg.
[... Meli, einfach geil großes Grinsen
Zitat:Kurz vor Niederrad singen ein paar Eintrachtler „Eure Eltern gehen zum BVB!“ Erstaunt sehe ich meine Mutter an. „Watt machst du?“ Die Eintracht-Fans um uns herum können sich ein Grinsen nicht verkneifen. Bei „Eure Mütter gehen zum BVB!“ steht meine Mutter in der proppe vollen Bahn auf und ruft „Stimmt überhaupt gar nicht!“ Ich zerre sie am Mantel wieder auf ihren Platz. „Mama, bitte, den Hooliganstatus haben wir sowieso weg, mach es nicht noch schlimmer! ...]
Schöner Bericht und ein geiler Samstag! Wenn nur die beschissene Kälte nicht gewesen wäre…..
Meli, Daumen hoch!
Ja, ja, lass Dir bitte bis inne Sommerpause Zeit mit Deinem Derbybericht, auch wenne den schon früher schreibs und fertig has. Die diesjährige Sommerpause wird noch lang genug! Mir war gar nich sooo klar, welche Bedeutung das diesjährige Heimderby für euch hatte. Wahrhaft historische Dimensionen!
Und wenn ich mir Deinen schönen Bericht und dem Matthias seine schönen Fotos ansehe, dann sagt mir meine Bronchitis, gut, dass es am PC warm is. Und schön, dass sich das Leiden in HZ 2 gelohnt hat.
Hier noch ein schönes Zitat, ich meine FAZ: “…Es ist in der Bundesliga eher die Ausnahme, dass Fans bei einem Auswärtsspiel die eigenen Anhänger singend zum Aufstehen auffordern, und sich nicht nur in diesem Block, sondern in der gesamten Arena zahlreiche blau-weiß gekleidete Menschen erheben…”
So is das!
Glückauf aus Münster
Jaja, die Tochter Brauseschleuder, die Mutter Fast-Hooligan.
Echt klasse deine Berichte, bin ja mal gespannt, wie der vom Derby wird … *g*
… genau …
Brauseschleuder, Veltinskiller und Colakicker …
nee nee nee :-)))
hi Meli
schade, daß wir uns nicht getroffen haben.
GlückAuf!